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Basisches Kürbis-Dessert mit Kokos

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Kürbis-Dessert: mit Kokos

Kürbis-Dessert? Geht das? Wie fein Kürbis als Dessert sein kann, zeigt dieses basische Kürbisdessert: eine cremige Hokkaido-Kokos-Creme mit glasiertem Kürbis, frischem Traubensaft, Weintrauben, Kürbiskernen und knusprigen Kürbisschalenchips. Hier kommen die Kürbisse wirklich aus der Region.

Sie stammen vom Rixmanns Hof in Linum – einem kleinen, biozertifizierten Familienbetrieb nicht weit vom Hotel. Dort wachsen über 100 Kürbissorten und dazu viele weitere Gemüsesorten, von Tomaten über Möhren bis Rote Bete. Diese Vielfalt spielt dem Basenfasten wunderbar in die Karten – so kommt viel frisches, buntes Gemüse auf den Teller.

Das Dessert ist rein pflanzlich, ohne zugesetzten Zucker und basisch – es passt damit ideal zu Basenfasten – die Wacker Methode®, die Sabine Wacker 1997 entwickelt hat: der bewusste Reset mit viel Obst und Gemüse als Einstieg in eine leichtere Ernährungsweise. Gesüßt wird allein mit selbst gemachtem Traubensaft und reifem Kürbis.

Das Rezept stammt aus dem VITALHOTEL ambiente in Bad Wilsnack in Brandenburg, wo Küchenchef Ron-Eric von Nessen dieses Dessert mit viel Liebe zum Detail kreiert hat. Die Prignitz liegt sehr ländlich – umso wichtiger sind für ihn und das Team verlässliche regionale Partner wie der Rixmanns Hof, von denen frisches Bio-Gemüse direkt in die Küche kommt. Viel Freude beim Nachmachen!

Kürbis-Dessert: mit Kokos
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Basisches Kürbis-Dessert mit Kokos

Ein feines, basisches Kürbis-Dessert: cremige Hokkaido-Kokos-Creme mit glasiertem Kürbis, frischem Traubensaft, Weintrauben, Kürbiskernen und knusprigen Kürbisschalenchips. Plus ca. 45 Minuten Kühlzeit.
Gericht Nachspeise
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Servings 2 Portionen
Calories 310kcal

Zutaten

  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 60 g reine Kokosmilch ohne Zusätze
  • 120 g kernlose Weintrauben
  • 16 g Kürbiskerne
  • 10 g ungesüßte Kokosflocken
  • 2 Pflaumen
  • 6 Heidelbeeren
  • 2 Physalis
  • 8 g kaltgepresstes Pflanzenöl
  • 20 g Wasser
  • echte Vanille etwas
  • 1 kleine Prise Ceylon-Zimt
  • Minzblätter einige
  • essbare Blüten

Anleitungen

Traubensaft herstellen

  • Etwa 80 g Weintrauben fein pürieren oder zerdrücken. Durch ein feines Sieb streichen und dabei gut ausdrücken – es werden ungefähr 60 g frischer Traubensaft benötigt. Die übrigen Trauben für die Garnitur halbieren.

Kürbis vorbereiten

  • Den Hokkaido waschen. Einige dünne Streifen der Schale für die Chips abschneiden. Den restlichen Kürbis in kleine Würfel und schöne Ecken schneiden.

Kürbis-Kokos-Creme

  • Etwa 200 g Kürbiswürfel in der Hälfte des Öls kurz anschwitzen. Mit 30 g des selbst gemachten Traubensaftes ablöschen. Kokosmilch und Wasser dazugeben und weich garen. Mit Vanille und Zimt verfeinern, fein pürieren und kaltstellen.

Glasierter Kürbis

  • Die Kürbisecken im restlichen Öl kurz anbraten. Kürbiskerne dazugeben und mit den übrigen 30 g Traubensaft ablöschen. Kurz weitergaren, bis der Kürbis weich ist und schön glänzt.

Kürbisschalenchips

  • Die Schalenstreifen auf Backpapier legen und bei 90–100 °C etwa 30–40 Minuten knusprig trocknen.

Anrichten

  • Je zwei kleine Nocken Kürbis-Kokos-Creme auf die Teller setzen. Glasierte Kürbisecken und Kürbiskerne dazwischen verteilen.
  • Mit den halbierten Weintrauben, Pflaumen, Heidelbeeren, Physalis und Kokosflocken ergänzen. Kürbisschalenchips aufrecht anlegen und mit Minze sowie essbaren Blüten vollenden.

Notizen

Tipp: Die Kürbis-Kokos-Creme braucht etwa 45 Minuten Kühlzeit, damit sie schön fest wird – am besten gleich zu Beginn zubereiten. Die Kürbisschalenchips lassen sich gut vorab trocknen und bleiben in einer Dose knusprig.

Nährwerte

Calories: 310kcal | Fiber: 7g

Häufige Fragen zum Kürbis-Dessert

Ist Kürbis basisch?

Ja, Kürbis ist ein basenbildendes Gemüse. Er ist wasser- und ballaststoffreich, liefert Beta-Carotin und Kalium und enthält kaum Säurebildner. Damit passt er – besonders als Hokkaido – wunderbar in eine basenüberschüssige Ernährung und ins Basenfasten.

Warum eignet sich Hokkaido für dieses Kürbis-Dessert besonders gut?

Hokkaido hat ein festes, faserreiches Fruchtfleisch. Beim sanften Garen zerfallen diese Fasern und geben der Creme eine natürlich sämige, samtige Bindung – ganz ohne Stärke oder andere Bindemittel. Praktisch ist außerdem, dass die Schale essbar ist und sich zu knusprigen Kürbisschalenchips trocknen lässt.

Welches Dessert ist beim Basenfasten erlaubt?

Erlaubt sind Desserts, die rein pflanzlich und basisch sind – also ohne zugesetzten Zucker, ohne Milchprodukte und ohne Getreide. Ideal sind Nachspeisen auf Basis von Obst und Gemüse, die allein mit ihrer natürlichen Süße auskommen. Dieses Kürbis-Dessert ist genau so ein Beispiel. Wie du siehst, hat eine Portion 310 kcal und auch wenn sie basisch sind, zählen sie. Daher sollte ein basisches Dessert die Ausnahme sein – viele Hotels servieren es am Ende der Basenfasten Woche. Du kannst es aber jederzeit deinen Gästen servieren und sie damit überraschen.

Womit süßt man ein basisches Dessert?

Am besten mit der natürlichen Süße von reifem Obst und Gemüse. In diesem Rezept sorgen selbst gemachter Traubensaft und der reife Hokkaido-Kürbis für die Süße. Ebenso eignen sich reife Banane, Datteln oder anderes püriertes Obst – Industriezucker, Honig und Sirup bleiben dagegen weg.

Kann ich das Kürbis-Dessert vorbereiten?

Ja. Die Kürbis-Kokos-Creme braucht ohnehin etwa 45 Minuten Kühlzeit und lässt sich gut vorab zubereiten. Auch die Kürbisschalenchips können früher getrocknet werden – so ist das Dessert vor dem Servieren schnell angerichtet.

Was ist Basenfasten – die Wacker Methode®?

Basenfasten – die Wacker Methode® ist eine milde Fastenform mit viel Obst und Gemüse, die Sabine Wacker 1997 entwickelt hat. Statt zu hungern, isst man basenüberschüssig und gönnt dem Körper einen bewussten Reset. Ein Kürbis-Dessert wie dieses zeigt, dass dabei auch etwas Süßes auf den Tisch kommen darf.

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