Äpfel – natürliche Entzündungshemmer gegen rheumatische Beschwerden

Am 24. Juli 2017 von

In meinem ausführlichen Beitrag über Rheumatische Erkrankungen haben Sie bereits erfahren, dass es Lebensmittel gibt, die Entzündungsherde im Körper fördern können. Dagegen gibt es aber auch einige Lebensmitteln mit denen man erfahrungsgemäß gegen Entzündungen vorgehen kann. Besonders Obst- und Gemüsesorten mit reichhaltigen Inhaltsstoffen an Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Darunter fällt auch eine Obstsorte, die beim basenfasten und einer basenüberschüssigen Ernährung auf keinen Fall fehlen darf.

Mein Entzündunsghemmer für heute dürfte Ihnen allseits bekannt sein! Sie sind nicht nur erfrischend lecker im basischen Müsli, sondern auch die idealen Entzündungshemmer.

Genau, es handelt sich um Äpfel.

Warum Äpfel Entzündungen hemmen können: Pflanzenstoffe

Äpfel als Entzündungshemmer

Äpfeln wird nicht umsonst nachgesagt, dass sie zu den gesündesten Obstsorten gehören, sie besitzen nämlich auch einige Inhaltsstoffe, die direkt oder indirekt gegen Entzündungen wirken.

Das wäre zum einen das im Apfel enthaltene Quercetin. Es handelt sich hierbei um einen sekundären Pflanzenstoff, der die Oxidation von Fettsäure und in dessen Verlauf auch die Bildung von Arachidonsäure, die als Hauptverursacher von Entzündungen gilt, verhindert.

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Auch die sogenannten Flavonoide, die vor allem in der Apfelschale enthalten sind, haben entzündungshemmende Eigenschaften und wirken wie ein Antioxidantien. Sie schützen nicht nur vor schädlichen Umwelteinflüssen, sondern unterstützen den Organismus auch bei der Förderung körpereigener Abwehrmechanismen. Dies hängt damit zusammen, dass Flavonoide Enzyme hemmen und gleichzeitig dafür sorgen können, dass verschieden Zellen, die Immunreaktionen regulieren, aktiviert werden.

Des Weiteren enthalten Äpfel Pektin. Dieser lösliche Ballaststoff kann helfen, Giftstoffe im Darm aneinander zu binden, damit sie wieder aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Äpfel frisch und roh genießen

Die gesundheitliche Wirkung des Apfels erhalten Sie aber nur, wenn Sie Äpfel ausschließlich frisch und roh verzehren. Wenn Sie also Lust auf Apfelsaft haben, dann möglichst immer frisch gepresst zubereiten. Nur so bleiben die sekundären Pflanzenstoffe, Mineralien und Vitamine sowie die aktiven Enzyme erhalten. Pasteurisierter Apfelsaft aus dem Supermarkt enthält nach der Verarbeitung nur noch wenige wirkungsvolle Gesundheitsstoffe.

Und dazu gibt’s auch gleich ein Rezept:

Apfelsaft mit Karotten und Grapefruit

Apfel-Karotten-Saft mit Grapefruit

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 Äpfel
  • 2 große Karotten
  • 1 Grapefruit
  • 1 EL Leinöl

Zubereitung:

Die Äpfel waschen und mit einem Apfelteiler zerkleinern und entkernen.

Die Karotten unter fließendem Wasser mit der Gemüsebürste abbürsten und in mittelgroße Stücke schneiden, sodass sie in den Entsafter passen. Abwechselnd Apfel- und Karottenstücke in den Entsafter geben. Das Öl unterrühren.

Die Grapefruit halbieren, mit einer Zitruspresse entsaften, zum übrigen Saft geben und genießen.

Entzündungshemmer in den Ernährungsplan

Wenn Sie also chronischen Entzündungen vorbeugen oder diese längerfristig bekämpfen wollen, dann bauen Sie sich Entzündungshemmer in Ihren Ernährungsplan ein. Natürlich sollten Sie als Betroffener weiterhin die Empfehlungen und Verschreibungen Ihres Arztes befolgen. Jedoch können Sie sich durch den Verzehr von natürlichen Entzündungshemmern vielleicht eine zusätzliche (Schmerz-)Erleichterung verschaffen.

Also nicht vergessen, täglich einen Apfel zu essen und stets mit der Schale aus biologischem Anbau! Denn nicht umsonst heißt es:

Ein Apfel am Tag, den Doktor gespart

Fotos: Melanie Draganis