Amaranth: idealer Getreideersatz für die basenreiche Küche

Am 9. Mai 2017 von

Ganz im Trend liegt zurzeit Amaranth. Es gehört, wie Quinoa und Buchweizen, zu der Gruppe der sogenannten Pseudogetreide. Darunter fallen Körner, die in der Küche als Getreideersatz verwendet werdet können und sowohl äußerlich als auch geschmacklich, Ähnlichkeiten mit Getreide aufweisen.

Gesunder Getreideersatz

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Die Amaranth-Körnchen erinnern optisch an kleine Senfkörner und haben einen leicht süßlich, nussigen Geschmack. Durch seinen hohen Gehalt an essenziellen Eiweißen und Mineralien, insbesondere Eisen, Kalzium, Magnesium und Zink, leistet Amaranth einen guten Beitrag zur Nährstoffversorgung. Die wenigen Fette, die es aufweist, bestehen zu 70% aus ungesättigten Fettsäuren. Darüber hinaus enthält Amaranth wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung in Schwung bringen und wunderbar sättigen. Außerdem punktet Amaranth als Getreideersatz bei allen, die auf Gluten allergisch reagieren und eine gesunde Alternative hierzu suchen.

Vielseitig und basenreich

Amaranth besitzt zwar viele gesunde Eigenschaften, enthält aber auch Gerbstoffe und kann dadurch lediglich als guter Säurebildner eingeordnet werden. Für Kleinkinder und Säuglinge sind die Körner aufgrund des Gerbstoffgehaltes nicht zu empfehlen. Auf alle Fälle sorgt das Pseudogetreide für Abwechslung in der basenreichen Küche und kann vielseitig verwendet werden. Ob als Müsli, in Aufläufen und Salaten oder als Suppeneinlage, sein nussiger Geschmack bereichert schnell jedes Gericht. Erhältlich ist das gesunde Pseudogetreide in Bioläden und gut sortierten Supermärkten. Aber Achtung beim Einkauf-das Körnchen gibt es in zwei Varianten. In seiner ursprünglichen Form, dann sieht es so ähnlich aus wie Quinoa, ist ganz klein und ungekocht steinhart oder als sogenanntes Popkorn, also als gepufften Amaranth, das ohne weitere Zubereitung sofort verzehrt werden.

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Rapunzel bietet jetzt sogar gepufften Amaranth direkt aus unserem Nachbarland Österreich an und tut damit sogar etwas Gutes für die Umwelt und schmecken tut’s natürlich auch noch.

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Amaranth-Knuspermüsli
Amaranth-Knuspermüsli
Stimmen: 12
Bewertung: 3.17
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Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 3 Minuten
Portionen
1 Person
Zutaten
  • 3 EL Amaranth
  • 1 TL Mandelmus
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL gehackte Mandeln
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 3 Minuten
Portionen
1 Person
Zutaten
  • 3 EL Amaranth
  • 1 TL Mandelmus
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL gehackte Mandeln
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
Amaranth-Knuspermüsli
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Anleitungen
  1. Kokosöl in einer beschichteten Pfanne schmelzen.
  2. Die gehackten Mandeln, die Sonnenblumenkerne, das Mandelmus und den gepufften Amaranth untermischen und verrühren.
  3. Eine kleine Schale mit Frischhaltefolie auslegen und die Amaranthmasse darauf verteilen, fest andrücken, verschließen und für ca. 2 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.
  4. Den Apfel waschen, entkernen und in Stücke schneiden.
  5. Die Banane schälen und in Scheiben schneiden.
  6. Die Amaranth-Knuspermasse aus der Frischhaltefolie lösen und zu groben Knusperstückchen schneiden.
  7. Das Obst in einer Schüssel anrichten und den Amaranth-Knusper dazu geben.