basenfasten – original und 100 % basisch!

Am 12. Juli 2017 von

Für viele geht wie jedes Jahr ab Aschermittwoch die traditionelle Fastenzeit los. Vielleicht machen auch Sie sich gerade Gedanken darüber, eine basenfasten Kur zu starten? Da kommt natürlich der Aufruf von hr1 zum Basen-Fasten gerade recht. Aber Vorsicht: nicht überall wo basenfasten drauf steht ist auch basenfasten drin!

Säure-Basen-Diät

Basenreich - nicht basisch!

Es gibt inzwischen zahlreiche Plattformen und Bücher zu dem Thema, doch die haben wenig mit dem Original gemein. Auch die gerade angebotene Kur von Dr. Petra Bracht auf hr1 ist eher unter den Säure-Basen-Diäten einzuordnen. Mit einer Säure-Basen-Diät treten zwar die Basenbildner in den Vordergrund, aber Säurebildner stehen nach wie vor immer noch auf dem Speiseplan. Dabei wird oftmals die sogenannte 80/20-Regel vertreten. Damit ist gemeint, dass 80 Gewichtsprozent der Nahrung  Basenbildner sein sollten und lediglich 20 Prozent Säurebildner. Diesem Anspruch werden nur die wenigsten Empfehlungen gerecht. Viele Rezepte enthalten zu viel Ei, Käse, Brot oder Fleisch und erfüllen die 80/20-Regel nicht wirklich. Mitunter ist auch Getreide als Basenbildner angegeben. Oder man findet in den Ernährungskonzepten zwar kein tierisches Eiweiß, dafür viel pflanzliches Eiweiß-vornehmlich aus Hülsenfrüchten, die bei Übermaß im Körper Harnsäure produzieren können.

basenfasten nach der original Wacker-Methode

basenfasten wurde vor über 18 Jahren von Familie Wacker aus Mannheim entwickelt und basenfasten nach der original Wacker-Methode ist dagegen eine Fastenkur, bei der man für eine kurze Zeit, meist für eine oder zwei Wochen, alle Säurebildner weglässt und ausschließlich Basenlieferanten verzehrt. Dieser 100 prozentige Verzicht auf Säure bildende fette und eiweißreiche Kost entlastet den Stoffwechsel richtig und schafft so die Basis für eine grundlegende Ernährungsumstellung. Erst nach der basenfasten Kur empfehlen wir eine basenüberschüssige Kost im Sinne von Ragnar Berg, die sich an der 80/20-Regel orientiert, das heißt: 4 bis 5 mal mehr Obst, Gemüse und Kartoffeln verzehren als Fleisch, Fisch, Käse, Milch, Hülsenfrüchte und Getreide.

Säurebildner im Fastenplan

Brot - nicht basisch!

Genauer unter die Lupe genommen zeigen sich daher einige Schwächen im so genannten Fastenplan von hr1. Einige der Nahrungsmittel erscheinen im ersten Augenblick zwar relativ gesund, doch bei genauerer Betrachtung gibt es gute Gründe sie beim basenfasten wegzulassen.

Zum Frühstück steht u.a. Marmeladenbrot zur Auswahl. Durchaus lecker für die meisten, aber mit Fasten hat das so viel zu tun wie Gurken mit Birnen. Der oftmals in Marmelade enthaltende Zucker wird Sie zwar morgens durchaus in Schwung bringen, aber die Säuren im Körper bleiben dadurch eher liegen. Zwar kommen beim Frühstück und Mittagessen die gesünderen Getreidesorten wie Vollkorn und Hirse auf den Tisch, die Wirkung von Getreide auf den Säure-Basen-Haushalt ist allerdings sehr unterschiedlich, denn jede Art hat einen anderen Gehalt an Mineralien. Für die Basenbildung verantwortlich sind besonders die basischen Kaliumsalze. In Vollkorngetreide ist der Mineraliengehalt in jedem Fall höher als in Weißmehlprodukten. Trotzdem werden auch Vollkornsorten und gesündere Alternativen hierzu nicht zu 100% basisch verstoffwechselt, deswegen gilt bei unserer basenfasten Kur kein Getreide.

Zwar wird darauf hingewiesen, dass

„Die Säurelast eines Nahrungsmittels hängt wesentlich vom Anteil an Phosphat, Chlorid, Sulfat und den in Eiweißen vorhandenem Schwefel ab. Diese finden sich hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Fisch, Eier, aber auch in Hülsenfrüchten und Getreide.“

Trotzdem tauchen dann zum Abendessen Hülsenfrüchte im Fastenplan auf, obwohl sie hier als säurelastig eingestuft werden. Nicht ohne Grund, denn Hülsenfrüchte enthalten viele säurebildende Purine. Wenn die Nahrung dauerhaft zu viele Purine enthält, lagert sich irgendwann Harnsäure im Körper ab und kann Gichtanfälle hervorrufen. Eine steigende Harnsäureüberlastung kann so zu einer Stoffwechselstörung führen und auf Dauer die Säure-Basen-Bilanz stören.

Bei den Getränken wird zwar u.a. Kräutertee und Wasser empfohlen, aber auch grüner Tee. Dieser enthält, wie auch Kaffee, reichlich Koffein und wirkt dadurch stark anregend. Daneben enthält er Gerbstoffe, die die Nierensteinbildung fördern und ihn damit zu einem Säurebildner machen.

Fazit

Es macht erstmal den Eindruck, als müsste man auf fast nichts verzichten während der Fastenkur und der Körper wird trotzdem entlastet, aber in Wirklichkeit setzt der Entspannungsprozess so nur sehr langsam ein. Letztendlich kommt die Säure-Basen-Balance doch nicht so schnell ins Gleichgewicht wie erhofft, da einfach zu viele Säurebildner aufgenommen werden.

Verzicht auf Säurebildner entlastet Stoffwechsel

Anders sieht es aus mit basenfasten nach der Wacker-Methode. Wir haben unsere Methode aufgrund langjähriger Erfahrungen entwickelt und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern immer wieder verbessert. Es ist ein optimales Konzept, um den Organismus schonend, aber wirkungsvoll zu entspannen, ohne den Stoffwechsel zu stressen. Die durch basenfasten in Gang gebrachte Entspannung bewirkt eine Entlastung des gesamten Organismus. Unsere Erfahrung aus langjähriger Praxis haben immer wieder gezeigt, dass nach einer basenfasten Kur zahlreiche körperlichen Beschwerden zurückgehen – selbst bei allergischen Erkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es zahlreiche positive Erfolgsberichte.

basenfasten Kur 100% basisch

Basisches Müsli nach Wacker

Basischer Salat nach Wacker

Basische Suppe nach Wacker

Eine Woche basenfasten verläuft deshalb ganz anders: Nix mit Marmeladenbrot, Vollkornreis und Linsensuppe. Auf dem Speiseplan stehen während dieser Zeit ausschließlich Basenlieferanten wie Obst, Gemüse, Kräuter, frische Keimlinge, Samen, einige Sorten Nüsse und neutrale Lebensmittel wie kalt gepresste Pflanzenöle. Wichtig ist, nur reifes Obst und Gemüse aus regionalem und saisongerechtem Anbau zu verwenden. Damit dem Darm die Umstellung auf die großen Mengen an gesunden ballaststoffreichen Basenlieferanten leichter fällt, wird er während einer Basenfastenwoche zwei- bis dreimal gereinigt. Ein tägliches Bewegungs- und Entspannungsprogramm rundet die basenfasten Zeit zusätzlich ab und wird damit für Sie zu einer echten Wohltat für Ihren Körper und Geist.

Mit unserem Entspannungs-Programm können Sie also schon in ein oder zwei Wochen erfahrungsgemäß tolle Ergebnisse erreichen, sei es auf der Waage oder durch ein besseres Körpergefühl und Wohlbefinden. Denn nur unsere basenfasten Kur nach der original Wacker-Methode steht für 100% basisch, 100 % Gesundheit, 100% Geschmack, 100% Natürlichkeit und 100% bestem Genuss und ist garantiert laktose- und glutenfrei und histaminarm.