Basisch Essen im Alltag

Am 16. Mai 2018 von

Wie geht’s weiter nach der basenfasten Kur?! Das fragen sich viele von Ihnen, die erfolgreich eine ein bis zweiwöchige basenfasten Kur hinter sich habe und nun gerne langfristig Ihren Erfolg halten wollen.

basenreich, Wacker, Gemüse

Im neuen Buch Säure-Basen-Genussküche von Sabine Wacker erhalten Sie Tipps für eine basenreiche Ernährung im Alltag.

Keinesfalls müssen Sie nun für immer auf Ihre Lieblingspasta verzichten oder gar jedes Stück Kuchen ablehnen. Eine basenfasten Kur dient lediglich als Einstieg in eine gesünder Lebensweise, denn wir brauchen auch wieder Proteine, selbst wenn daraus Säuren entstehen. Die Mischung macht es sozusagen, denn seien wir mal ehrlich ab und zu ein wenig sündigen tut auch dem Geiste gut. Damit aber alles noch im Rahmen bleibt gibt es zur Orientierung für Sie die 80/20-Regel.

Basenreich nach der 80/20-Regel

basenreich, Quinoa, Karotten, Gemüse

Eine basenüberschüssige Ernährung ist die ideale Möglichkeit Ihrem Körper dauerhaft all jene Nährstoffe zuzuführen, die er benötigt. Sie besteht zu  80 % aus basenbildenden und zu 20 % aus säurebildenden Lebensmitteln.

80 % der täglichen Ernährung sollte also aus basischen und neutralen Lebensmitteln bestehen. Basische Lebensmittel sind hauptsächlich pflanzlichen Ursprungs wie Obst und Gemüse, Keimlinge und einige Nüsse und enthalten neben Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett viele basenbildende Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink, Kupfer, Eisen, unzählige Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme. Diese Vitalstoffe unterstützen den Organismus und sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Körper. Dagegen sollten Säurebildner wie Fleisch, Kaffee oder Weizenprodukte maximal 20 % der Ernährung ausmachen, da Sie zwar Proteine liefern, die aber im Körper sauer verstoffwechselt werden und auch Hülsenfrüchte beinhalten Purine, die sich negativ auf den Säure-Basen-Haushalt auswirken.

Diese 10 Tipps helfen Ihnen bei der basenreichen Umsetzung:

  • Obst und Gemüse spielen nun die Hauptrolle in Ihrer täglichen Ernährung. Säurebildner wie Fleisch, Fisch oder Nudeln genießen Sie nur noch als Beilage.
  • Verkleinern Sie die gewohnten Fleischportionen zugunsten der Gemüsebeilage und/oder eines zusätzlichen Salates.
  • Trinken Sie pro Tag mindestens 2 bis 3 Liter Quellwasser oder verdünnten Kräutertee. Wenn Sie ungern auf Kaffee verzichten wollen, dann versuchen Sie Ihre Trinkmenge auf zwei Tassen am Tag runterzuschrauben.
  • Essen Sie an Getreide nur Vollwertgetreide oder probieren Sie statt Weizen auch mal Dinkel, Hirse, Braunhirse, Buchweizen, Amaranth oder Quinoa.
  • Essen Sie zu jeder Mahlzeit basische Lebensmittel wie Gemüse, Kartoffeln, Salat, Kräuter und Sprossen.
  • Essen Sie säuernde Getreideprodukte wie Brot oder Nudeln nicht in großen Mengen. Kombinieren Sie beispielsweise Vollkornspaghetti mit Gemüse und einer selbst zubereiteten Tomatensoße (mit Zwiebeln, Knoblauch und Basilikum) oder gebratenen Auberginenwürfeln in Tomatensoße.
  • Haben Sie trotzdem zu sauer gegessen, dann gleichen Sie die Säurelast mit Basenlieferanten aus. Wenn also das Frühstück mit Kaffee und Marmeladenbrot wieder zu sauer war und es mittags einen Imbiss von unterwegs gab, dann ist abends eine basische Suppe angesagt und am nächsten Morgen gibt es einfach mal ein basisches Müsli.
  • Ersetzen Sie tierische Lebensmittel durch pflanzliche Alternativen, wie Kuhmilch durch Mandelmilch.
  • Verwenden Sie hochwertige Pflanzenöle wie Oliven- oder Walnussöl für Salate und zum Anbraten kann es auch mal Kokosöl oder Sesamöl sein, so werden Ihre Mahlzeiten in jeglicher Hinsicht bereichert.
  • Bevorzugen Sie als kleinen Snack zwischendurch lieber ein paar Nüsse oder ungeschwefelte Trockenfrüchte.
Weitere Tipps und Rezepte für eine basenreiche Ernährung im Alltag finden Sie im neuen Buch Säure-Basen-Genussküche von Sabine Wacker.

Und so könnte Ihre nächste basenreiche Mahlzeit aussehen:

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Quinotto mit Karotten und jungem Spinat
Quinotto mit Karotten und jungem Spinat
Stimmen: 2
Bewertung: 5
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Vorbereitung 35 Minuten
Portionen
2 Personen
Zutaten
  • 250 g Quinoa
  • 1/2 Ltr. Gemüsebrühe
  • 4 kleine Karotten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 g junger Spinat
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kurkuma
  • 1/2 Gemüsebrühewürfel
  • 1 EL Sesamsalz
  • 2 Stängel Glattpetersilie
Vorbereitung 35 Minuten
Portionen
2 Personen
Zutaten
  • 250 g Quinoa
  • 1/2 Ltr. Gemüsebrühe
  • 4 kleine Karotten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 g junger Spinat
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kurkuma
  • 1/2 Gemüsebrühewürfel
  • 1 EL Sesamsalz
  • 2 Stängel Glattpetersilie
Quinotto mit Karotten und jungem Spinat
Stimmen: 2
Bewertung: 5
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Anleitungen
  1. Quinoa in der Gemüsebrühe etwa 10 Minuten kochen, von der Kochstelle nehmen und 10-15 Minuten nachquellen lassen.
  2. Petersilie waschen, klein schneiden und gegen Ende der Garzeit dazugeben.
  3. Karotten mit der Gemüsebürste unter fließendem Wasser säubern udn in 1-1,5 cm breite Stifte schneiden.
  4. Die Zwiebel abziehen und fein würfeln.
  5. Den Spinat waschen und putzen.
  6. Die Zwiebel in Öl vorsichtig andünsten.
  7. Karotten dazugeben, kurz erhitzen, den 1/2 Gemüsebrühwürfel in etwas Wasser auflösen und das Gemüse damit ablöschen.
  8. Spinatblätter dazugeben und bei mittlerer Hitze andünsten.
  9. Quinoa unter das Gemüse rühren und servieren.
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