Basischer Alltags-Tipp #3: Ein bisschen Obst geht immer

Am 12. April 2019 von

Basische Ernährung bedeutet, dass Obst und Gemüse den Löwenanteil auf dem Teller ausmachen sollten. Wer es nicht so mit Obst und Gemüse hat, der gibt gerne Obst den Vortritt. Denn Obst lieben die meisten Menschen. Und selbst die hartnäckigsten „Gemüsemuffel“ sind schnell mal mit etwas Obst zu verführen. Nicht selten geht sogar der Einstieg über eine basische Ernährung über den Weg, erst mal mehr Obst zu verzehren.

Die ideale Zeit für Obst ist die erste Tageshälfte, am besten gleich zum Frühstück. Mein Rat für die basische Ernährung lautet: Mindestens einmal am Tag eine große Portion Obst zu verzehren – zum Frühstück oder im Laufe des Vormittags.

Frühstücksideen für die basische Ernährung

Das basische Müsli mit 2 bis 3 Obstsorten, reif und saisonal, dazu Erdmandelflocken und etwas Saft aus Zitrone oder Orange, sind der Klassiker beim basenfasten.

Basisches Müsli mit Himbeeren

Basisches Müsli mit Himbeeren

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten
Portionen 2 Personen

Zutaten

Anleitungen

  • Die Bananen in Scheiben schneiden und auf zwei Schalen verteilen.
  • Die Hälfte der Himbeeren dazu geben und über die Bananen verteilen.
  • Die andere Hälfte der Himbeeren mit der Gabel zerdrücken, mit dem Saft der halben Zitrone mischen und über das Obst verteilen.
  • Die gehackten Zedernkerne und die Erdmandelflocken über die Obstmischung streuen.

Erdmandelflocken bestellen.

Für den großen Hunger bietet sich zum Obst das Wacker Müsli an.

Porridge mit Erdbeere und Himbeere

Wacker Gekeimtes Müsli zum Frühstück

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Weitere Ideen für ein basisches Frühstück finden Sie in diesem Beitrag.

Das richtige Verhältnis von Obst und Gemüse

Ich  habe unzählig viele Menschen dabei begleitet, aus den unterschiedlichsten Gründen heraus ihre Ernährung umzustellen. Auch wenn sie nicht gleich basenfasten – also 100% basisch – gemacht haben, sondern erst einmal nur den täglichen Obst- und Gemüseverzehr erhöht haben, rückte oftmals der Obstanteil so sehr in den Vordergrund, dass ich das Obst in die Morgenstunden zum Frühstück verbannen musste.  Nicht selten habe ich erlebt, dass Menschen morgens, mittags und abends nur Obst gegessen haben oder in Form von Saft oder Smoothie getrunken haben, weil sie keine Zeit haben oder einfach keine Lust auf „Gemüseschnippeln“. Es ist aber auch zu verführerisch, sich mal eben an der Ecke einen Smoothie zu kaufen und zu wissen: Das ist frisches, Obst, das ist gesund und es ist basisch.

Aber was passiert, wenn Sie den ganzen Tag Obst zu sich nehmen? Obst enthält jede Menge Fruchtzucker, schafft schnell Energie, verpufft aber auch schnell wieder- und in Kürze kommt der Hunger wieder. Die Leber ist allerding länger mit Verstoffwechslung des Fruchtzuckers beschäftigt, als wir satt davon sind. Gemüse dagegen belastet die Leber nicht und macht länger satt.

Welches Verhältnis ist ideal?

Ich empfehle, den Obstanteil bei ca. 20 Prozent zu halten. Beim basenfasten sieht dann das Verhältnis so aus, dass der Obstanteil bei ca. 20 und der Gemüseanteil inklusive Nüsse und Samen bei ca. 80 Prozent liegt.

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