Basischer Alltags-Tipp #5: Gemüse zur Not im Smoothie

Am 22. Mai 2019 von

Gemüse gehört einfach jeden Tag auf den Teller. Wer Gemüse nicht mag und sich darunter nur einige langweilige, in Wasser tot gekochte Karotten oder blassen wässrigen Blumenkohl vorstellt, der sollte sich auf das Abenteuer Gemüse einlassen. Gemüse ist bunt und knackig wie das Leben – wenn man sich mal richtig umschaut und seine eigene Kreativität entdeckt.

Abschied von der Gemüsebeilage

Jeder spricht von gesundem Essen und den vielen wichtigen Nährstoffen im Gemüse. Dabei ist Gemüse bei so vielen Menschen und insbesondere in Restaurants immer noch eine oft winzig kleine Beilage. Ob Gemüse dann so gut ist wie sein Ruf, hängt im Wesentlichen davon ab, wo es herkommt, ob es gerade Saison hat und wie es zubereitet wird. Wer saisonales, am besten regionales oder wenigsten Gemüse aus ökologischem Anbau bevorzugt, ist hier klar im Vorteil.

2 Portionen Gemüse am Tag sollten es schon sein – damit wird Gemüse von der Beilage zum Mittelpunkt machen. Und „Saures“ wie Fleisch, Fisch, Käse, Nudeln, Brot werden zur Beilage. So rückt das Ziel einer basischeren Ernährung schon näher.

Es muss nicht immer gekocht sein

Bevor ein Gemüse als ungeliebt aus der Küche verschwindet, lohnt es sich, es in vielen Varianten auszuprobieren. Roh, gekocht, geraspelt, in Stifte geschnitten, als Würfel, als Püree oder als Smoothie mit etwas Obst gemischt oder als Roulade. Wenn es ganz schnell gehen muss, bieten sich in der Vormittagspause ein paar Sticks aus Karotte und Kohlrabi mit einem Dip aus Wacker Mousse an. Mal deutsch, mal italienisch, mal asiatisch gewürzt.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Gemüse schmeckt so unterschiedlich, je nach Zubereitungsart. Deshalb: Auch als bekennender Gemüsemuffel – bitte nicht aufgeben. Ich esse zur Zeit gerne abends einfach etwas Chicoree, gerne den roten, klein geschnitten und in etwas Erdnussöl angedünstet und würze es mit Kurkuma, Bockshornkleesamen, Sesamsalz und Chili. Ich esse ihn aber auch gerne mittags roh zusammen mit etwas Feldsalat und geraspelter Roter Bete und Aprikosenöl. Lassen Sie sich von unseren basischen Rezepten inspirieren.

Zur Not im Smoothie

Wenn das alles nicht hilft, habe ich einen letzten Tipp: leckere fruchtige Smoothies mag jeder. Wer sich einfach mit etwas Spinat oder anderen Gemüsesorten einen sogenannten Green Smoothie mixt, wird es gar nicht merken, dass er/sie Gemüse zu sich nimmt. Probieren Sie zum Beispiel unseren Portulak-Smoothie:

Portulak-Smoothie

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 10 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

Anleitungen

  • Die Banane und die Mango jeweils schälen und klein schneiden.
  • Die Portulak-Blätter von den Stielen abzupfen.
  • Alle Zutaten zusammen in einem Standmixer mixen und den Smoothie in zwei Gläsern anrichten.

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