Grüne Smoothies – der Basenkick am morgen

Am 4. September 2017 von

Smoothies liegen schon seit längerem voll im Trend, aber inzwischen müssen Sie vor allem eins sein: und zwar grün!

grüner Smoothie - 100% basisch

Woher kommen die grünen Smoothies?

Früher landete der Salat lediglich auf dem Teller, heute wird er im Handumdrehen zum gesunden Powergetränk verarbeitet. Als Erfinderin der grünen Shakewelle wird „Victoria Boutenko“ bezeichnet. Sie suchte nach einer gesunde Möglichkeit um ihre ständig kränkelnde Familie wieder auf die Beine zu bringen. Sie entschloss sich deshalb, die Ernährung ihrer Familie komplett auf Rohkost umzustellen. Nach kurzer Zeit ging es Ihnen besser, doch ihr fiel auf, dass ihre Familie nach wie vor kein Blattgemüse zu sich nahm. Auf der Suche nach einer Lösung sah sie sich unsere nächsten Verwandten an, den Schimpansen, die sich vorwiegend von Blättern, Wildpflanzen und Früchten ernähren. Da kam sie schließlich auf die Idee, diese Zutaten einfach zu zerkleinern und als Drink zu servieren. Das war die Geburtsstunde des grünen Smoothies.

Warum sind Smoothies so gesund?

Gerade grünes Blattgemüse enthält zahlreiche hochkonzentrierte Nähr- und Vitalstoffe. Da die Nährstoffe in den grünen Blättern in wesentlich höherer Konzentration enthalten sind als im eigentlichen Gemüse, sind sie besonders reich an Vitaminen, essentiellen Aminosäuren, Spurenelementen, Mineralien und Antioxidantien. Beispielsweise findet sich in Möhrengrün ein viel höherer Gehalt an Calcium als in der Möhre selbst. Auch der Gehalt an Chlorophyll ist in grünen Blättern besonders hoch. Chlorophyll verleiht dem Blattgemüse nicht nur seine grüne Farbe, sondern hat auch einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Neben seiner basischen Wirkung in unserem Körper, sorgen entzündungshemmende Substanzen für eine bessere Wundheilung.

Sie suchen 100% basische Bio-Produkte? Die gibt es hier im Wacker Shop.

Wie bereitet man einen grünen Smoothie am besten zu?

Wenn Sie zu den Grünen Smoothie-Neulingen gehören, dann beginnen Sie besser mit nur wenigen Zutaten und probieren Sie so lange aus, bis es schmeckt. In einen grünen Smoothie kommen immer Wasser, Früchte und grünes Blattgemüse. Was die Auswahl der einzelnen Zutaten betrifft sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. So ziemlich alles was oberhalb der Erde wächst eignet sich zum mixen. Darunter fallen Blattsalate wie Rucola, Feldsalat, frische Garten- und Wildkräuter sowie das Blattgrün von Karotten, Roter Beete oder Kohlrabi. Geben Sie noch saisonale Obstsorten, exotische Früchte wie Ananas oder Mango oder Gemüsefrüchte wie Avocados und Gurken hinzu, um den bitteren Geschmack vom Salat ein wenig auszugleichen. Wichtigstes Asuwahlkriterium bei der Wahl des Obstes sollte immer der richtige Reifegrad sein. Alles, was nicht reif ist, gehört nicht hinein.

Es wird dann alles so lange gemixt bis eine cremige Konsistenz entsteht. Am besten Sie bereiten Ihren Smoothie immer frisch zu und verzehren ihn sofort. Frisch sind Smoothies immer noch am gesündesten, da die Vitamine und Nährstoffe rasch verfliegen können. Um ein optimales Ergebnis beim Zerkleinern zu erhalten, eignet sich ein Hochleistungsmixer. Nur dieser schafft es im Gegensatz zu herkömmlichen Küchenmixern, die faserigen Zellwände des Blattgrüns leichter aufzubrechen. So erspart sich Ihr Körper einerseits die anstrengende Verdauungsarbeit, andererseits können Sie so besser die wertvollen Vitalstoffe aufnehmen. Falls Sie also Gefallen an der grünen Smoothie-Zubereitung gefunden haben, dann lohnt sich die Anschaffung eines solchen Gerätes garantiert.

Beim Trinken sollten Sie darauf achten immer schön langsam den Smoothie zu genießen. Trinken Sie Ihn in kleinen Schlucken, nur so wird er gut eingespeichelt und der Körper kann Enzyme freisetzen, die für eine gute Verdauung und optimale Verwertung der Nahrung sorgen.

Für Ihren „grünen“ Einstieg sorgt dieser

Basischer Rucola-Bananen-Smoothie

Mit diesem Smoothie sorgen Sie für eine aktive Entspannung. Die enthaltenen Bitterstoffe im Rucola helfen Ihnen auch, Heißhunger auf Süßes zu stoppen.

basischer Rucola-Bananen-Smoothie

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Den Rucola waschen, abtropfen lassen und in den Mixer geben. Die Banane schälen. Die Erdmandelflocken, den Orangensaft und das Wasser in den Mixer geben und alles zerkleinern.

Lassen Sie sich die Wacker® Bio-Erdmandelflocken ganz bequem nachhause liefern und sparen Sie sich die Fahrt zum Bioladen.

Die Zubereitung eines grünen Smoothies ist nicht aufwendiger als ein Brötchenfrühstück. Er lässt sich super in den Alltag integrieren. So schaffen Sie es leichter insgesamt mehr Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, wenn Sie schon morgens damit anfangen. Also ersetzen Sie doch mal Ihr bisheriges Frühstück mit einem grünen Smoothie und tun Sie schon in der Frühe etwas für Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht!

Fotos: Melanie Draganis

7 Beiträge zu “Grüne Smoothies – der Basenkick am morgen”

  1. Steffi sagt:

    Hallo,
    ich bekomme nach einem grünen Smoothie immer total Hunger. Eigentlich dachte ich, dass Smoothies längere Zeit sättigen.
    Liebe Grüße von Steffi

    • Smoothies halten nicht so lange satt wie herkömmliche Nahrung, da sie bereits zerkleinert sind und der Verdauungstrakt weniger zu arbeiten hat. Als Alternative bietet sich am Morgen ein basische Müsli an, das ebenfalls voller gesunder Nährstoffe steckt und durch den Ballaststoffanteil lange sättigt. Auf unserem Blog finden Sie hierzu sehr viele leckere Rezeptvarianten.

  2. Saro sagt:

    Hi, vielleicht kann mir jemand weiter helfen. Ich bekomme ständig Sodbrennen von Smoothies. Ist das normal? Ich hätte nicht gedacht, dass Obst & Gemüse so aggresiv die Magenwände angreifen kann..

    • Sabine Wacker sagt:

      Hallo Saro,

      Das kommt darauf an, was genau in den Smoothies drin ist – zu viel Zitrusfrüchte beispielsweise oder auch zur falschen Uhrzeit (am Nachmittag). Mehr als ein Smoothie ist in der Regel auch zu viel. Worst Case: Ein Problem mit dem Darm/der Verdauung. Das sollten Sie ggf. bei einem Arzt abklären lassen.

      Herzliche Grüße,
      das basenfasten Team

  3. Diderino sagt:

    Hallo Sabine, …

    Hab dein Rezept gerade mal ausprobiert und bin von der Kombination Rucola und Banane begeistert, hatte erst überlegt das ganze z.b. durch Datteln oder Stevia etwas zu versüßen, aber die Banane süsst den smoothie jedenfalls ausreichend. Eine Frage hätte ich noch zum Orangensaft … wieviel Orangensaft gibst du da denn dazu?

    Ich persönlich habe den Orangensaft weggelassen und stattdessen frische Orangen mit rein gegeben und etwas mehr Wasser hinzugegeben.

    lg, Didi

    • Sabine Wacker sagt:

      Hallo Diderino,

      zu diesem Rezept kommt kein Orangensaft, sondern der Saft von einer Zitrone.
      Das bedeutet, man drückt einfach eine Zitrone vollständig aus.
      Man kann aber natürlich auch die Zitrone durch eine Orange ersetzen. Gerade gibt es superreife aus Sizilien.

      Herzliche Grüße,
      das basenfasten Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit Absenden des Formulars stimmen Sie unseren Datenschutzhinweisen zu.