In 7 Schritten zum Wunschgewicht mit basenfasten

Am 28. Mai 2020 von

Der Sommer kommt in großen Schritten auf uns zu, die Grenzen öffnen sich und die Corona-Pfunde hängen drohend aus der Jeans raus. Dabei wäre es doch schön, wenn wenigstens der Bikini perfekt sitzen würde und wir uns in unserem Körper und mit unserer Figur rundum wohl fühlen würden. Das ist gar nicht so schwer. Wenn es nur um 1 oder 2 Kilos zu viel geht muss es nicht gleich ein 100 %iges basenfasten sein. Oft reicht es schon, sich basischer zu ernähren. Mit einer basenfasten Woche sind 1 bis 4 Kilos weniger drin. Oder fehlt noch der Kick, damit anzufangen?

Wunschgewicht mit basenfasten

1. Schritt: Motivation

Den ersten Schritt ist tatsächlich, den überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen – und zwar richtig. Also richtig motiviert zu sein. Das beginnt im Kopf. „Du bist, was Du denkst“ – ein ganz entscheidender Satz, wenn es um die Motivation geht. Wenn ich denke: „Ich ziehe das jetzt durch“, dann klappt das auch. Daher mein dringender Rat: Niemals eine Kur beginnen, wenn die eigene Motivation nicht ganz klar ist und die kleine „Du-schaffst-das-eh-nicht-Teufelchen“ im Gehirn noch zu viel Mitspracherecht haben. Also mal nach Motivation suchen gehen: Vielleicht geht es gerade nur um die Bikinifigur? Dann ist es hilfreich, sich einmal täglich den Bikini anzuziehen und sich ganz fest vor dem inneren Auge vorzustellen, wie man mit 2 Kilo weniger darin aussieht.

Vielleicht geht es aber um mehr. Vielleicht stellen Sie ja schon seit längerem Ihre gesamte Ernährungsweise in Frage?! Oder Sie plagen sich schon länger mit diversen Allergien herum? Überlegen Sie sich genau, warum Sie gerade jetzt abnehmen wollen. Und machen Sie täglich einen kleinen Motivationscheck und helfen Sie notfalls mit kleinen Anreizen nach: Wie wäre es mit einem entspannten Wellnesstag oder Sie haben ein Auge auf einen neuen Bikini geworfen. Belohnungen helfen um weiterhin am Ball zu bleiben. Falls Sie zu den Menschen gehören, die besser motiviert sind, wenn Sie mit anderen Menschen zusammen sind, dann suchen Sie sich einen Kollegen, eine Kollegin oder eine Freundin, um sich gegenseitig zu unterstützen. Eine wunderbare Möglichkeit ist na klar auch, einen basenfasten Urlaub in einem unserer basenfasten Hotels zu machen – dabei purzeln die Pfunde und sind auch nach dem Urlaub noch weg.

Motivation: ein toller Ausblick vom bora HotSpaResort

Motivation: ein toller Ausblick vom bora HotSpaResort am Bodensee.

2. Schritt: Den Darm entlasten

Wenn Sie sich entschlossen haben, eine Woche lang basenfasten zu machen, dann bleibt Ihnen die Darmreinigung nicht erspart. Wenn Sie sich nun eine Woche zu 100% basisch ernähren, dann stoppen Sie zwar die Aufnahme von weiteren Säurebildnern, aber der Stoffwechsel steht nicht still. Stattdessen können die alten Ablagerungen in Verbindung mit dem vielen Obst und Gemüse, das nun in der basenfasten Woche in den Darm gelangt, für jede Menge Aufruhr bei Ihnen sorgen – in Form von Blähungen. Besser also, Sie machen eine Darmreinigung und fühlen sich dadurch von Anfang an wohl. Ideal ist, wenn Sie während der basenfasten Woche drei Mal eine Darmreinigung durchführen. Am besten zu Beginn, in der Mitte und am Ende. Ob mit Einläufen durch einen Irrigator oder Colon-Hydro-Therapie, bleibt dabei Ihnen überlassen.

3. Schritt: Nur Basisches kommt auf den Teller

Keine Angst, Sie müssen jetzt nicht hungern, sondern es kommen die nächsten sieben Tage allerlei basenbildende Nahrungsmittel auf Ihren Tisch. Das sind vor allem pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse sowie frische Kräuter. Das heißt, Ihnen steht eine riesige Fülle an Lebensmitteln zur Auswahl, die Sie in dieser Woche essen dürfen.

Dagegen streichen Sie alle Nahrungsmittel, die im Stoffwechsel zu Säuren umgebaut werden. Zu den Säurebildnern gehören alle Lebensmittel, die einen hohen Gehalt an tierischem Eiweiß haben. Dazu zählen Wurst, Fleisch, Geflügel, Fisch sowie Milchprodukte aber auch Zucker, Alkohol, Koffein und Weißmehlprodukte.

Tagesplan für basenfasten

Morgens steht ein basisches Müsli auf dem Programm. Schneiden oder reiben Sie Obst der Saison klein, geben Sie dazu zwei Esslöffel gekeimtes Müsli, den Saft einer halben Zitrone oder Orange und ein Esslöffel Mandelblättchen. Vermischen Sie alles und lassen Sie es kurz durchziehen.

Sommermüsli mit Johannisbeeren

Mittags können Sie sich einen bunten Salatteller zubereiten. Dazu bieten sich Blattsalate der Saison an, die Sie mit einer Handvoll frischer Sprossen oder Nüssen, wie Sonnenblumenkerne verfeinert können. Die Salatsoße rühren Sie aus zwei Esslöffeln Olivenöl, etwas Zitronensaft, Pfeffer, Salz oder Gomasio (Sesamsalz), Kräutern und einer halben gehackten Zwiebel an und geben Sie über den Salat.

Abends garen Sie sich schonend Gemüse der Saison. Dazu würfeln Sie eine halbe Zwiebel fein und dünsten diese in Olivenöl an. Wenden Sie das Gemüse darin. Mischen Sie gehackte glatte Petersilie darunter, schmecken Sie das Gericht mit frischem Pfeffer und Kräutersalz ab. Gerne können Sie auch eine warme Suppe genießen.

Snacks für zwischendurch: Oft genügt schon ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee um den kleinen Hunger zu vertreiben. Wenn nicht, dann greifen Sie zu ein paar Mandeln oder etwas Trockenobst. Weitere Rezeptideen finden Sie in meinen Büchern oder unter hier im basenfasten Blog in der Kategorie basische Rezepte.

Wenn es schnell gehen soll und Sie keine Lust oder Zeit für aufwändiges Kochen haben, gibt es unsere 7-Tage-basenfasten-Box mit einer genauen Anleitung direkt nach Hause geliefert.

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4. Schritt: Die richtigen Getränke

Latte Macchiato, Espresso, Schwarztee, Limonaden, Säfte und alkoholische Getränke sind erstmal tabu. Falls Sie zu den Kaffeetrinkern gehören, dann sollten Sie schon einige Tage vorher Ihren Kaffeekonsum herunterschrauben und bis zum Fastenbeginn komplett einstellen. Sonst kann es an den ersten basenfasten Tagen zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel kommen, wenn Ihr Kreislauf in Folge des Kaffeeentzugs ins Schleudern gerät. Wichtig ist, während der basenfasten Kur ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Trinken Sie 2,5 bis 3l pro Tag reines Quellwasser oder stark verdünnten Kräutertee wie von der Firma Lebensbaum.

5. Schritt: Bewegung

Ohne Bewegung geht nichts – das ist längst bekannt. Wie Sie sich bewegen, hängt von Ihrem Temperament und von Ihren Vorlieben ab. Suchen Sie sich ein tägliches Bewegungsprogramm aus, das zu Ihnen passt. Ob es täglich Springen, Hüpfen oder Laufen, Tanzen oder Schwimmen ist, ist Ihnen überlassen. Auch ein paar einfache Yoga-Übungen sind eine tolle Möglichkeit, sich zu bewegen. Wenn Sie nicht wissen was zu Ihnen passt, dann schnuppern Sie. Besuchen Sie ein Fitnessstudio, gehen Sie auf den Tennisplatz, melden Sie sich in der Tanzschule an. Finden Sie heraus, was Ihnen Spaß macht! Ich persönlich finde es wichtig, nicht immer das gleiche zu tun. Ich selbst tanze gerne, wechsle aber oft die Tanzstile und stelle immer wieder fest, dass dann jeweils wieder andere Muskelgruppen beansprucht werden. Optimal sind täglich mindestens 30 bis 45 Minuten körperliche Bewegung.

6. Schritt: Erholung nicht vergessen

Gönnen Sie sich in der basenfasten Woche genügend Schlaf und Ruhepausen. Und kommen Sie nicht damit, dass Ihnen 6 Stunden Schlaf ausreichen. Es ist inzwischen vielfach erforscht, dass die nächtliche Stoffwechselarbeit beim Abnehmen hilft, wenn sie ungestört ablaufen kann – d.h., wenn wir schlafen. Je besser der Stoffwechseln nachts arbeitet, umso mehr Säuren scheiden wir morgens aus. Das lässt sich mit einem basischen Peeling ab Abend noch unterstützen. Denn das WACKER BALANCE Körperpeeling fördert die Säureausscheidung über die Haut. Wichtig ist, dass man sich nach der Anwendung nicht eincremt.

Übrigens: Wenn wir länger schlafen haben wir auch automatisch eine längere Esspause. Auch das fördert die Gewichtsabnahme. Deshalb gilt um 22 Uhr, spätestens um 23 Uhr im Bett zu sein.

7. Schritt: Gewicht halten

Sie haben mit basenfasten Ihr ursprüngliches Gewicht zurück und fühlen sich nun leichter und vitaler?! Die gute Nachricht ist: Diesen Erfolg können Sie sich langfristig erhalten. Mit einigen wenigen Änderungen bei Ihren alten Ernährungsgewohnheiten lässt sich der gefürchtete Jojo-Effekt verhindern.

Sie dürfen eigentlich alles wieder essen – nur nicht mehr so viel davon. In Ihrem Alltag ist es wichtig, dass Sie den gesunden Basenbildnern – Obst, Salate, frische Kräuter und Gemüse – einen Platz auf Ihrem täglichen Speiseplan einräumen, sodass die Säuren nicht wieder die Oberhand gewinnen. Dabei hilft Ihnen die 80/20-Regel. Wie sieht das aus? Auf ihrem Teller kommen in Zukunft ganz viel Obst und Gemüse und ganz wenig Fleisch, Wurst, Käse, Kaffee und Süßigkeiten. Ideal wäre es, wenn 80 Prozent dessen, was Sie täglich essen und trinken, in Ihrem Körper Basen bilden würde. Die restlichen 20 Prozent dürfen gerne mal Brot, Pasta, Käse, Fleisch, Fisch, Kaffee oder andere Säurebildner sein. Hier finden Sie mehr Tipps zur basenreichen Ernährung im Alltag.

Wenn Sie dieses gesunde Mengenverhältnis von 80 zu 20 gut beachten, dann können Sie langfristig Ihr Wunschgewicht erhalten! Und wenn es dann doch mal wieder zu „sauer“ wird, dann hilft ein basischer Tag zwischendurch wunderbar.

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Foto Frau mit Waage: Adobe Stock, © Krakenimages.com, #340954006

Ein Beitrag zu “In 7 Schritten zum Wunschgewicht mit basenfasten”

  1. Theo Giardina sagt:

    Du hast hier wirklich einige gute Punkte genannt! Sehr informativ, vielen Dank für diesen Beitrag! 🙂

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