Richtig abnehmen mit basenfasten: vermeiden Sie diese 5 Fehler

Am 28. Januar 2020 von

basenfasten entlastet den Organismus, indem alle Säure bildenden Lebensmittel für ein bis zwei Wochen vom Speiseplan gestrichen werden. Das Ziel dieser Fastenmethode war immer schon, diese zeitlich begrenzte säurefreie Kur als Einstieg in eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise zu nutzen. Dass dabei auch die Pfunde schmelzen, ist für viele Menschen ein angenehmer Nebeneffekt. Angesichts der Tatsache, wie viele Menschen in unseren Breiten übergewichtig sind, ist der Wunsch nach Gewichtsabnahme durch basenfasten für viele Menschen inzwischen sogar zur Hauptmotivation geworden. Und es funktioniert – wenn man es richtig macht.

Richtig abnehmen: die 5 häufigsten Fehler

Aber kann ich denn beim basenfasten überhaupt was falsch machen? Ich esse Obst und Gemüse und alles ist gut? Im Prinzip stimmt das, dachte ich, als ich basenfasten 1997 entwickelt habe. Dann habe ich bemerkt, wie unterschiedlich jeder mit Obst und Gemüse in seiner Küche umgeht und wie unterschiedlich auch die Art und Weise des Essens ist. So sind die Wacker Regeln entstanden und einige davon sind gerade für die Gewichtsabnahme wichtig. Und abgesehen von den Regeln, Kalorien spielen beim Abnehmen auch eine Rolle, denn auch basische Kalorien fallen ins Gewicht.

Klar spielt die Stoffwechselsituation, das Geschlecht und das Lebensalter sowie der Allgemeinzustand eine Rolle, aber das was, wie und wieviel des Essens geben schon mal eine wichtige Grundlage.

1. Zu schnell gegessen

Völlig egal, welche Diät oder Fastenkur ich wähle, wenn ich zu schnell esse, verpufft ein Großteil des Erfolges. Die Nahrung wird dabei nur unvollständig zerkleinert und damit nicht vollständig verdaut. Das belastet und Stoffwechsel und das Verdauungssystem. Aber wir wissen doch alle, dass Abnehmen bei einem gut funktionierenden Stoffwechsel besser klappt. Also helfen wir ihm, indem wir so essen, dass er es leichter hat.

2. Zu wenig gekaut

Wenn ich zu schnell esse, dann kaue ich zu wenig – das lässt sich nicht vermeiden. Ich sage immer: Der Darm hat keine Zähne und in der Speiseröhre steckt kein Hochleistungsmixer. Das müssen wir schon im Mund erledigen – da hat es die Zähne und den Speichel mit den Verdauungsenzymen. Was als Brei in den Magen gelangt, hat optimale Chancen, gut verdaut zu werden. Alle Brocken, die wir runterschlucken, müssen im Darm von den Enzymen weiterbearbeitet werden. Im Darm lauern aber auch jede Menge Darmbakterien und feiern Party mit all den Brocken, die wir nicht richtig verdaut haben. Gärung und Fäulnis und ein kugeliger Blähbauch sind die Folge. Wer will das denn, wenn sein Ziel ein schlanker Körper ist?

3. Zu große Essmengen

Sobald ist langsamer esse und gut kaue, besteht viel weniger Gefahr, dass ich zu viel esse. Kauen ist anstrengend und braucht viel Zeit. Wunderbar, denn das Sättigungsgefühl benötigt ungefähr eine Viertelstunde, bis es einsetzt. Also wird die Essmenge automatisch weniger. Und weniger Essen ist immer noch einer der simpelsten Tricks zum Abnehmen.

4. Zu wenig Essenspausen eingelegt.

Wer ständig was essen will, sollte sich mal Gedanken machen, für was er ersatzweise dauernd am Futtern ist. Auch wenn das Essen 100% basisch ist, unser Stoffwechsel hat noch andere Aufgaben, als sich 24 Stunden mit unserem Essen und der Verdauung zu beschäftigen. Ihm zwischen den Mahlzeiten 4 Stunden Pause zu gönnen und nachts gerne mal 12 bis 16 Stunden, unterstützt beim Abnehmen.

5. Die kalorienreichsten Basenbildner bevorzugt

Wie oft habe ich beobachtet, dass schlanke Menschen beim basenfasten sehr diszipliniert sind, diejenigen, die abnehmen wollen, auch beim basenfasten sich kaum bremsen können. Und wie leicht kommt man beim basenfasten auf die Idee: Alles basische ist gut und ich kann so viel davon essen wie ich will. Das stimmt leider nicht so ganz.

Auch wenn ich immer schon sage, wir verzichten beim basenfasten auf lästiges Kalorienzählen, da es uns auf die Qualität der Kalorien und nicht primär auf ihre Menge ankommt, so sollte man sie nicht ganz aus den Augen verlieren. Keine Frage, basische Kalorien sind hochwertige Kalorien, aber es sind Kalorien. Und es gibt Basenbildner, die echte Leichtgewichte sind wie Sellerie, Chicoree und Pilze, während Nüsse, Saaten, Avocado, Oliven und Öle echte Schwergewichte sind. Mehr über basische Lebensmittel und ihre Kalorien können Sie in diesem Blog-Beitrag nachlesen.

Es lohnt sich, sich das zu verinnerlichen, bevor man gedankenlos Nüsse und Trockenfrüchte mal ebenso zwischendurch knabbert und sie „gefühlt“ als nichts betrachtet, außerdem gesund und basisch.

Mehr Tipps zum Abnehmen mit basenfasten finden Sie in unserem neuen Buch „basenfasten zum Abnehmen“.

 

Kürbissalat mit Kräuterseitlingen

Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen 2 Personen

Zutaten

  • 1 Butternut Kürbis
  • 1 Ochsenherztomate
  • 250 g Kräuterseitlinge
  • 5-6 Stück frische Walnüsse
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 TL Sesamsalz
  • etwas schwarzer Pfeffer
  • 1 TL gerebelter Oregano
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Zitrone

Anleitungen

  • Den Kürbis abwaschen. Die Enden abschneiden, dass er am Schluss besser stehen kann. Die Kürbiskerne mit einem Löffel entfernen. Das Fleisch des Kürbis mit einem Kugelausstecher oder einem Löffel lösen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden.
  • Die Kürbishälften in den Gemüsedämpfer geben, bis sie bissfest sind.
  • Die Walnüsse knacken und aus der Schale lösen.
  • Die Kräuterseitlinge in Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten und würzen.
  • Die Kräuterseitlinge aus der Pfanne nehmen und in eine kleine Schüssel geben. In der gleichen Pfanne die Kürbisstücke anbraten bis sie weich sind und würzen.
  • Die Tomaten würfeln und den Basilikum fein schneiden. Alles zusammen in eine Schüssel geben. Mit etwas Olivenöl und Zitrone würzen und eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
  • Die Kürbishälften auf einen Teller stellen und den Salat einfüllen. Zum Schluss noch die Walnüsse über den Salat geben und mit etwas Schafgarbe oder Basilikum garnieren.

Aus dem neuen Buch:

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2 Beiträge zu “Richtig abnehmen mit basenfasten: vermeiden Sie diese 5 Fehler”

  1. Andrea Balser sagt:

    In diesem Rezept ist etwas durcheinander geraten. Zucchini und Süßkartoffeln gehören wohl zu einem anderen Gericht.

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Liebe Frau Balser,

      vielen Dank für den Hinweis.
      Ja Sie haben Recht, es hat sich ein kleines Fehlerteufelchen eingeschlichen.
      Ich habe das Rezept jetzt überarbeitet.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker Team

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