Saure Power für den Winter

Am 7. Februar 2018 von

Bei uns im Winter sieht der Erntekalender eher mager aus. Dagegen ist in wärmeren Gefilden Haupterntezeit für Zitrusfrüchte und die sorgen während der kalten Jahreszeit für ein reichhaltiges Obstangebot. Zitronen, Mandarinen, Orangen und Co. peppen unser Immunsystem mit vielen wichtigen Vitaminen auf. Sie sind vor allem hervorragende Vitamin-C-Quellen und ihr erfrischendes Aroma sorgt für Abwechslung in der basischen Küche.

Zitrusfrüchte, Vitamin C, Zitronen, Mandarinen

Steckbriefe

Mandarine, Zitrone, Grapefruit, Orange und Limette – sie sind alle super lecker und obendrein noch sehr gesund. Wir stellen Ihnen die beliebtesten vor.

Orange

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Ursprünglich stammen Orangen aus China, der Zweitname Apfelsine gibt Aufschluss darüber, denn übersetzt bedeutet er „Apfel aus China“. Die Orange führt neben der Zitrone den Vitamin-C-Gehalt bei den Zitrusfrüchten an und ist deshalb ideal um in den Wintermonaten Erkältungen vorzubeugen. Bereits 50 mg Vitamin C stecken in 100 Gramm Orangen. Schon mit zwei Orangen können Sie den Vitamin-C-Tagesbedarf von 100 mg abdecken. Aber nicht nur das, auch Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor liefert uns die Orange. Zudem bekommen Sie eine kräftige Dosis Pektin, ein löslicher Ballaststoff, der dem Körper hilft Gifte loszuwerden und die Verdauung unterstützt. Die Orange passt perfekt zu herzhaften und pfefferigen Gerichten oder als Zutat in winterliche Rohkostsalate.

Grapefruit

Die Grapefruit wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auf der Insel Barbados entdeckt und soll das Ergebnis aus einer natürlichen Kreuzung einer Pampelmuse und Apfelsine sein. Sie ist reich an Ballaststoffen, Spurenelementen, Kalium, Pektin und Vitamin C. Etwa drei Früchte decken bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen von 100 Milligramm. Die enthaltenen Bitterstoffe der Grapefruit regen die Bildung von Verdaungssäften an, sodass das sie dabei helfen den Stoffwechsel zu verbessern. Die rosa Farbe entsteht durch den Pflanzenfarbstoff Lykopin, der auch für die rote Farbe von Tomaten verantwortlich ist. Lykopin wird nachgesagt, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken zu können. Die herbe Frucht bereichert in der basischen Küche vor allem Obstsalate und Smoothies. Eine ganz besondere Vorsicht ist bei dem Verzehr von Grapefruits und der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten angesagt, da diese sonst nicht vom Köper abgebaut werden können.

Zitrone

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Die sonnengelbe Frucht stammt aus dem Norden Indiens und hat nicht nur einen hohen Vitamin-C-Anteil, sondern ist auch reich an Pektin und Phosphor, die für Zähne und Knochen unentbehrlich sind. Mit 53 mg Vitamin C, die in 100 g Zitrone stecken, wird die Hälfte des Tagebedarfs eines Erwachsenen abgedeckt. Kein Wunder also, dass Zitronenwasser bei Erkältungen empfohlen wird. Hinzu kommt, dass die Zitrone stark basisch wirkt und somit einen positiven Einfluss auf unseren Säure-Basen-Haushalt hat. Charakteristisch für die Zitrone ist aber auch ihr hoher Gehalt an Zitronensäure, dieser wird in der basischen Küche gerne als Essig-Ersatz verwendet, um basische Salatdressings herzustellen.

Mandarine

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Die Mandarine zählt zu den ältesten Zitrusfrüchten und stammt ursprünglich aus China. Sie ist ein hervorragender Mineralstoff- und Vitamin-C- Lieferant. Bereits  eine Mandarine deckt schon etwa 43 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen, wie der Verbraucherinformationsdienst aid bekannt gab. Außerdem haben Mandarinen den höchsten Selengehalt von allen Zitrusfrüchten. Auch das Pro-Vitamin A-Beta-Carotin-ist in der Mandarine reichlich enthalten. Beta-Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, das von besonderer Bedeutung für eine gesunde Hautfunktion und die Zellerneuerung ist.

Limette

Sie ist die kleine Schwester der Zitrone, aber von ihrer Größe her wesentlich kleiner, man erkennt sie an ihrer grasgrün gefärbten Schale. Hinsichtlich ihres Geschmacks ist die Limette etwas milder wie die Zitrone mit einem wesentlich würzigeren Aroma. Daher wird sie gerne zum Verfeinern von Limonaden genommen. Ganz so viel Vitamin C wie ihre große Schwester hat die Limette zwar nicht, aber mit rund 44 mg Vitamin C bei 100 g deckt sie damit schon fast die Hälfte des täglichen Bedarfs ab. Dafür weist die Limette etwas mehr Kalzium, Vitamin E und Folsäure auf, die wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen sind.

Was ist an ihnen so gesund?

Diese gesunden Inhaltsstoffe stecken in Zitrusfrüchten drin:

Vitamin C

Um das Immunsystem aufzubauen und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren ist Vitamin C gerade bei kaltem Schmuddelwetter ein wichtiges Schutzschild für den Kampf gegen Erkältungs- oder Grippeviren. Dieses Schutzvitamin ist reichlich in Zitrusfrüchten vorhanden. Daneben ist Vitamin C auch wichtig für den Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Zähnen. Es regt den Neubau des kollagenen Bindegewebes in der Haut an und wird daher gerne als Jungbrunnen bezeichnet. Zudem wirkt es antioxidativ und macht freie Radikale unschädlich, die unsere Körperzellen schädigen können. Empfohlen wird dem Körper täglich Vitamin C hinzuzuführen. Bei der  gleichzeitigen Einnahme von Vitamin-C können eisenhaltige Lebensmittel vom Körper besser aufgenommen werden, deswegen empfiehlt es sich Produkte wie Orangensaft bei gleichzeitigen Verzehr von Spinat oder Kresse zu trinken.

Ballaststoffe

In Zitrusfrüchten stecken wertvolle Ballaststoffe, die in Kombination mit dem hohen Wassergehalt aus dem sie bestehen, die Verdauung verbessern und auf diese Weise zusätzlich das Immunsystem bei seiner Arbeit unterstützen. Das sogenannte Zitruspetkin ist eine Form von löslichen Ballaststoffen und hilft dabei, die Blutfettwerte, insbesondere das schlechte LDL-Cholesterin, zu senken. Wer Zitrusfrüchte wie z. B. Orangen oder Mandarinen mitsamt der weißen Innenhaut isst, führt sich noch mehr Ballaststoffe zu. Denn diese sitzen nämlich vor allem unter der Schale, deshalb sollte man am besten gleich zur ganzen Frucht greifen.

Flavonoide

Eins gemeinsam haben alle Zitrusfrüchte, sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe mit hoher antioxidativer Wirkung, die sogenannten Flavonoide. Von ihnen wird vermutet, dass sie ebenfalls den Anteil des schlechten LDL-Cholesterins im Blut senken können und darüber hinaus bereits in geringer Konzentration entzündungshemmend wirken. Eine gesunde Ernährung mit reichlich Antioxidantien gilt somit als gute Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Folsäure

Zitrusfrüchte sind hervorragende Lieferanten für Folsäure. Vor allem Schwangere sind auf eine gute Zufuhr an Folsäure angewiesen. Denn gerade die B-Vitamine sind wichtig für die Zellteilung, sie sorgen für eine gesunde Entwicklung des Kindes im Mutterleib, verhindern Neuralrohrdefekte wie etwa einen offenen Rücken und schützen das Ungeborene vor Herzfehlern.

Also vergessen Sie Ihre Gesundheitsvorsorge nicht und greifen Sie zu Zitrusfrüchten!

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