So klappt’s endlich mit der basischen Ernährung

Am 29. Januar 2021 von

Endlich mal basischer Leben – das wäre doch was. Doch selbst die besten basischen Vorsätze sind im Alltag nicht immer haltbar. Da gibt es Einladungen, Geburtstage, Feiertage, Urlaube, Frustessen und natürlich gefürchtete Heißhungerattacken. Und eh man sich versieht sind mal wieder jede Menge Säurebildner auf dem Teller gelandet. Hier ein Stück Kuchen, da ein deftiges Menü mit Fleisch, Sauce und Nudeln und danach noch eine Schoko-Mousse – alles nicht sehr zuträglich für den Säure-Basen-Haushalt und für die basische Ernährung. Und dann kommt nur noch ein resigniertes:  Na ja, irgendwann lege ich mal wieder eine basenfasten Woche ein… Stopp! Warum nicht im Kleinen beginnen und mit einem 100% basischen Tag gleich das „saure Übel“ an der Wurzel packen?

basische Lebensmittel

Ein rein basischer Tag in der Woche lässt den Stoffwechsel schon aufatmen.

Das geht total einfach, erfordert kaum Vorbereitung und lässt sich schnell und unkonventionell in den Alltag einbauen. So ein Tag entlastet und bügelt kleine Säuresünden aus. Richtig optimal wird der basenfasten Tag an einen arbeitsfreien Tag, aber auch an einem ganz normalen Arbeitstag lässt er sich gut einbauen.

Und so sieht ein basenfasten Tag aus:

Der basische Start am Morgen

Nach dem Aufstehen: Der beste Start in einen basischen Tag sind Yoga-Übungen und eine Meditation. Das mache ich auch, wenn der Tag nicht 100% basisch wird, denn es ist ein  achtsamer und gleichzeitig entspannter Start in den Tag. Hierzu „5 Yoga Übungen für zuhause„.

Danach gibt es erst einmal eine Tasse Ingwertee. Das kurbelt den Kreislauf und die Verdauung an.

Ingwertee aus frischem Ingwer:

Ingwer

Ingwertee aus frischem Ingwer

Zutaten

  • Ca. 2 cm Stück Ingwer
  • 250 ml frisch aufgekochtes Wasser

Anleitungen

  • Wer Ingwer in Bioqualität verwendet, muss ihn nicht schälen, so bleiben die Nährstoffe unter der Schale erhalten. Das Ingwerstück in dünne Scheiben schneiden, mit dem Wasser aufgießen und zugedeckt 5-10 Minuten ziehen lassen.

Und schon kommt das Frühstück. Wer wirklich keinen Hunger hat, kann einen Apfel, eine Banane oder anderes Obst der Saison essen. Auch ein selbstgepresster Saft mit Apfel und Karotten mögen Darm und Leber ganz gerne am Morgen. Doch Vorsicht: Lange satt macht beides nicht. Ein nährstoffreiches, sättigendes und gleichzeitig basisches Frühstück ist ein basisches Müsli der Saison.

Die 5 besten basischen Müsli-Rezepte

Müsli

Hier zum Beitrag.

Und nun: Erstmal eine Kanne (1 Liter) verdünnten Kräutertee kochen – bis mittags sollte sie ausgetrunken sein.

Mittags ein knackiger Salat

Mittags ist die passende Zeit für einen knackigen Rohkostsalat wie beispielsweise dieser Feldsalat mit Rotkohl, Orangen und Zedernüssen. Wichtig dabei: Langsam essen und gut kauen. Wem nach etwas Warmen ist oder wer generell keine Rohkost verträgt, für den geht auch ein schnelles Süppchen – selbstgemacht Maronen-Steinpilzsuppe oder bei Zeit- und Lustmangel die schnellen basischen Suppen. Hier zu den Wacker Suppen.

Feldsalat mit Rotkohl, Orange und Zedernuss

Feldsalat mit Rotkohl, Orangen und Zedernüsse

Feldsalat mit Rotkohl, Orange und Zedernuss

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Portionen 2 Personen

Zutaten

  • 50 g Rotkohl
  • 100 g Feldsalat
  • 2 Orangen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise Kräutersalz
  • 1 Prise Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Wacker Zedernüsse

Anleitungen

  • Den Feldsalat putzen und waschen.
  • Den Rotkohl auf der feinsten Stufe mit einem Gemüsehobel in eine Schüssel hobeln.
  • Die Orangen direkt zu dem gehobelten Rotkohl in die Schüssel filetieren und den Saft auspressen. Mit dem Olivenöl, dem Kräutersalz und dem Pfeffer ein Dressing anrühren und dieses zu dem Rotkohl geben.
  • Den Feldsalat trocken schleudern, zum Rotkohl geben und leicht vermengen. Alles auf zwei Teller anrichten, die Zedernüsse darüber geben und zusammen genießen.

Nach dem Essen ist es Zeit für die 2. Kanne Kräutertee, die bis abends geleert sein sollte.

Beispielsweise der Basenkräuter-Tee.

Am Nachmittag oder gegen Abend nach der Arbeit durchpustet ein ausgedehnter  Spaziergang, Joggen oder Walken die Lungen und sorgt dafür, dass genügend saures Kohlendioxid abgeatmet wird.

Der basische Abend

Für das Abendessen gilt: Je früher desto besser. Wir empfehlen vor 19 Uhr eine basische Gemüsesuppe oder ein kleines basisches Gemüsegericht, wenn sich diese Zeit irgendwie in den Alltag einbauen lässt. Hier die wichtigsten Tipps im Artikel „Abendessen bei basenfasten und basenreicher Ernährung.

Ein Beispiel für eines meiner Lieblingsabendessen, das ich besonders dann mag, wenn mir nach einem Wohlfühlessen ist:

Gemüsecurry aus Brokkoli, Kohlrabi, Zucchini & Karotte

Gemüsecurry aus Brokkoli, Kohlrabi, Zucchini & Karotte

Gemüsecurry aus Brokkoli, Kohlrabi, Zucchini & Karotte

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 1 kleiner Brokkoli
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Kohlrabi
  • 3 Radieschen
  • 200 ml Mandelmilch ungesüßt
  • 1 TL Currypulver oder Currypaste
  • 50 ml Wacker Gemüsebrühe bio
  • 1 Prise Kräutersalz
  • 1 Prise Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Bratolive
  • 1 Orange
  • 1 EL Kartoffelstärke

Anleitungen

  • Den Brokkoli in Röschen schneiden. De Karotte schälen und in sehr dünne Streifen schneiden. Den Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden. Die Zucchini waschen (zur Dekoration 3 dünne Streifen mit dem Sparschäler schälen) und ebenfalls in gleich große Würfel wie den Kohlrabi schneiden.
  • Eine Pfanne aufstellen und die Bratolive darin erwärmen. Nun den Brokkoli, den Kohlrabi und die Zucchini darin kurz anschwenken. Das Curry dazu geben und kurz anbraten, dann alles mit der Gemüsebrühe und der Mandelmilch ablöschen.
  • Mit dem Kräutersalz, dem Pfeffer und dem Saft der ausgepressten Orange abschmecken und solange kochen bis das Gemüse noch bissfest ist. In der Zwischenzeit die Radieschen waschen und in Spalten schneiden. Kurz vor Schluss die Radieschen und die Karottenstreifen dazu geben. Wenn das Curry noch nicht schlotzig oder auch cremig genug ist, das Kartoffelmehl mit etwas kaltem Wasser anrühren und unter das Curry rühren.
  • Das Curry auf zwei Teller anrichten und mit der Zucchini etwas Kresse und einer Kirschtomate ausgarnieren.
  • Guten Appetit.

Für den Stoffwechsel und für den Säure-Basen-Haushalt ist es optimal, früh zu Bett zu gehen und eine möglichst lange Essenspause über Nacht einzulegen. Je länger diese Pause ist, umso mehr kann der Stoffwechsel in der Nacht für die Entgiftung des Organismus tun.

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Foto Ingwer: Pixabay von jemexclusives

Foto basische Lebensmittel: Adobe Stock Nr.: 1947174411 von ronstik

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