Warum basenfasten gut für’s Klima ist

Am 28. Februar 2020 von

Beim basenfasten verzichten wir auf alle tierische Produkte, auf Kaffee, Alkohol, auf Getreide und auf Süßigkeiten. Wir essen saisonal und kochen möglichst frisch. Wir verzichten auf industriell verarbeitete Lebensmittel mit ihren aufwändigen Verpackungen. Das tut unserem Körper gut – aber auch dem Klima und der Umwelt.

1. Kaffee hat einen hohen Wasser-Fußabdruck

Kaffee steht mit 6 % Anteil mit an der Spitze der weltweiten Wasserverbraucher. Dieser hohe Verbrauch errechnet sich aus dem direkten und dem indirekten  Wasserverbrauch, also auch dem Wasser, das beim Anbau und bei der Weiterverarbeitung der Kaffeebohnen benötigt wird. Die in einem Produkt versteckte indirekte Wasserverbrauchsmenge wird auch als virtuelles Wasser bezeichnet. Die Gesamtmenge an direktem und indirektem Wasserverbrauch ergibt dann den Wasser-Fußabdruck und der ist bei Kaffee sehr hoch. Um 1 kg Röstkaffee zu erhalten, werden 21 000 Liter Wasser benötigt. Geht man von 7 g Kaffeepulver pro Tasse Kaffee aus, dann benötigt 1 Tasse Kaffee 140 Liter Wasser.

Bei basenfasten verzichten wir auf Kaffee. Bei 2 Tassen Kaffee pro Tag kann man in 7 Tagen basenfasten knapp 2000 Liter Wasser einsparen.

2. Kaffee hat einen hohen CO2-Fußabdruck

Kaffee leistet bis zu 101,35 g CO2-Emission pro Tasse, wenn man den gesamten Produktionszyklus des Kaffee berücksichtigt, auch seinen Beitrag zum schlechteren Klima. Wie hoch der C02-Ausstoss wirklich ist, hängt nicht in erster Linie vom Transport aus Übersee, vielmehr von der Anbauart ab. Hier ist eine Mischkultur, wie sie im ökologischen Anbau üblich ist, deutlich umweltfreundlicher als eine Monokultur. Aber das weiß man ja schon lange.

Auch hier gilt: Bei 2 Tassen Kaffee am Tag hat man während basenfasten schon mal um die 200 g CO2-Ausstoß vermieden.

3. Butter und Milch sind Klimakiller Nr. 1

Um 1 kg Butter herzustellen, werden 24 kg CO2-Äquivalente ausgestoßen.

Die großen Mengen Milch, die für die Herstellung von Butter benötigt werden, sind hier das Problem. Die unzähligen Milchküche, die dafür gehalten werden müssen, stoßen jede Menge Methangase (Treibhausgase) aus. Da man üblicherweise in einer Woche kein Kilogramm Butter verzehrt, wäre es interessant zu errechnen, wieviel Treibhausgase man in einer Woche basenfasten spart. Dies hängt aber von verschiedenen Faktoren ab: Von der Milchproduktionsmenge und vor allem vom Futter.

Zum Glück benötigen wir für das basische Müsli keine Milch und verwenden stattdessen Mandelmilch oder frisch gepressten Apfel- oder Orangensaft.

Wacker Müsli mit Apfel & Birne

Wacker Müsli mit Apfel & Birne

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 10 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

Anleitungen

  • Das Müsli mit der Mandelmilch kurz einweichen lassen.
  • Die Birne und den Apfel mit der Schale in Scheiben schneiden. Und dann kann auch schon angerichtet werden. Das Müsli mit einem Portioniering auf dem Teller anrichten und liebevoll die Apfel- & Birnenscheiben anlegen.
  • Guten Appetit.

4. Rindfleisch steht auf Platz 2 der Klimakiller

Für 1 kg Rindfleisch gehen 13 kg CO2-Äquivalenge in die Luft.  Dazu kommen die Treibhausgase, die weniger ins Gewicht fallen als bei Milchprodukten, weil Schlachtrinder eine kürzere Lebenszeit haben als Milchkühe. Bei Schweinefleisch und Geflügel fällt sogar nur 3,3 kg CO2-Äquivalent an. Dazu kommt, dass sie im Gegensatz zu Rind und Kalb in ihren Mägen kein Methangas produzieren.

Wer pro Woche üblicherweise 1 kg Fleisch verzehrt, kann in der basenfasten Woche  je nach Fleischsorte bis zu 13 kg CO2-Äquivalent sparen.

5. Käse: Auf Platz 3 der Klimakiller, auf Platz 1 der Knochenvernichter

Bei Käse gilt: Je höher sein Fettgehalt, umso weniger CO2 fällt an. Im Schnitt sind es  8,75 kg CO2-Äquivalent, die bei der Käse-Produktion anfallen. Nun gilt Käse, insbesondere Hartkäse nach den Berechnungen der Professoren Remer und Manz, die eine Formel zur Ermittlung der Säurelast auf die Niere (PRAL-Formel) entwickelt haben, als Knochenvernichter Nr. 1, denn er übt eine hohe Säurelast auf die Niere aus. Zahlreiche Studien zeigen tatsächlich Zusammenhänge zwischen der Entstehung der Osteoporose und Säurebelastung der Niere.

6. Beste Klimabilanz: Gemüse

Mit im Schnitt nur 0,15 kg CO2-Äquivalent hat Gemüse unter allen Grundnahrungsmitteln die beste Klimabilanz. Wer sich jetzt noch an die goldenen WACKER-Regeln hält und beim basenfasten streng saisonal isst, dann sind auch die Anfahrtswege kürzer. Noch besser, wer regional bevorzugt und die wenigen basischen Klimasünder aus Übersee weglässt. Wer jetzt noch die Avocado aus Europa – beispielsweise Spanien – verwendet, spart sich zudem den hohen Wasser-Fußabdruck der chilenischen oder mexikanischen.

7. Weniger Verpackungsmüll

Bei basenfasten kochen wir am liebsten alles frisch und Bio – Fertigprodukte mit ihren vielen Zusatzstoffen und aufwändigen Plastikverpackungen werden in der basenfasten Woche einfach mal ignoriert. Und wenn mal ein fertiges Produkt, dann eines ohne Schnickschnack – wie die Wacker Gemüsebrühe Bio. Und da gibt es so manchen Aha-Effekt beim Blick in den Mülleimer, wie es die Morningshow-Moderatorin Nadja auf Antenne 1 kürzlich beschrieben hat: Außer Obst- und Gemüseschalen, was man auch auf den Kompost werfen könnte, hatte sie keinen Müll im Mülleimer. Und der gelbe Sack war leer.

Mal Hand aufs Herz: Wie schnell ist bei Euch sonst der Müllbeutel und der gelbe Sack voll?

Wacker Produkte sind klimaneutral

Natürlich sind unsere Wacker Produkte auch verpackt, denn um eine Verpackung kommen auch wir leider nicht herum. Jedoch sind wir sehr bemüht, Verpackungsmüll generell zu reduzieren und möglichst wenig Plastik einzusetzen. So ist unsere komplette Versandverpackung (Kartonagen, Klebeband und Füllmaterial) 100% plastikfrei und aus bereits recycelten Rohstoffen. Alles, was wir jetzt noch nicht vermeiden können, kompensieren wir: sowohl unser Unternehmen als auch unsere Produkte sind klimaneutral. Lesen Sie mehr dazu.

Und das Beste kommt zum Schluss: Beim basenfasten geht es auch um den achtsamen Umgang mit sich selbst, der in dieser Woche neu gelernt werden kann. Ich wähle bewusst meine Lebensmittel aus, esse langsamer, kaue gut und komme wieder auf den Geschmack. Und wenn ich immer achtsamer mit mir selbst umgehe, dann kann ich auch mit der Natur achtsamer sein.

2 Beiträge zu “Warum basenfasten gut für’s Klima ist”

  1. Anna Debets-Blaschke sagt:

    Hallo Zusammen,

    was ist mit dem Kokossirup und dem Kokoszucker. Sind die auch klimaneutral???

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Hallo liebe Anna,

      vielen Dank für deine Frage.

      Alle Produkte der Marke Wacker können wir mit reinem Herzen als klimaneutral bezeichnen.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

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