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Alkaline-Diät: Was ist das eigentlich?

Am 30. Juni 2017 von

Die Alkaline-Diät, oder kurz A-Line Diät genannt, erlangte ihren Bekanntheitsgrad durch diverse Hollywood-Promis, die mit dieser Diät abgenommen haben. Der Name der Diät geht zurück auf das Wort „Alkalinität“ welches bedeutet „die Fähigkeit von Stoffen, Säure zu binden oder zu neutralisieren“.

Fresh and organic vegetables in the garden

Dieser Beitrag ist aus unserer Blog-Reihe Was ist eigentlich…?.

Dahinter steckt das Prinzip, dass ein zu großer Säuregehalt unseres Körpers das Immunsystem schwächt und deshalb Ursache verschiedener Krankheiten wie Allergien, chronischen Infekten oder Diabetes sein kann. Zu viele Säuren im Körper können nicht nur wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Natrium oder Kalium zersetzen sondern bilden dadurch unter Umständen ein optimales Nest für Krankheitserreger aller Art. Mit einer überwiegend alkalischen Ernährung sollen die Säuren im Körper wieder neutralisiert werden. Daher auch der Name „Alkaline Diät“.

Während der Diättage wird die Ernährung umgestellt. Es gibt einmal alkalische Lebensmittel und saure Lebensmittel. Etwa 70 Prozent der Mahlzeiten sollen aus alkalischen Lebensmitteln bestehen und von den sauren Nahrungsmitteln sollten maximal 30 Prozent verzehrt werden. Dadurch sollen weniger Säurerückstände in den Körper gelangen. Zu den alkalischen Lebensmitteln gehören vor allem Obst und Gemüse, Wildreis, Sojaprodukte, Mandeln und Süßkartoffeln. Besonders alkalisch sollen grüne Gemüse wie Brokkoli und Spinat sein. Außerdem ist es wichtig, während der gesamten Zeit nur stilles Wasser zu trinken. Auf der Liste der sauren Lebensmitteln, die während der Diät verboten sind, stehen Softdrinks wie Cola, Alkohol und Kaffee, Schweine- und Rindfleisch, Nudeln und weißer Zucker, Fastfood und Frittiertes. Dagegen dürfen leicht saure Lebensmittel wie Fisch und Eier in Maßen gegessen werden.

Fazit: Das Prinzip der Alkaline-Diät ist nicht neu und erinnert stark an basenfasten, allerdings handelt es sich hier um keine rein basische Fastenkur wie das Original nach Wacker, sondern orientiert es sich mehr an einer basenreichen Ernährung.  Abnehmen wird man mit der Alkaline-Diät auf alle Fälle, da die Rezepte der Erfinderin lediglich eine Kalorienaufnahme von ca. 1000 Kcal-1200 Kcal am Tag vorsehen. Eine Entspannung des Körpers wird jedoch nur sehr langsam stattfinden, da immer noch einige Säurebildner verzehrt werden. Manche Einteilungen der Lebensmittel erscheinen nicht immer wissenschaftlich belegt: So gelten zum Beispiel Zitronen als alkalisch, Kichererbsen, Walnüsse und Tee als sauer. Walnüsse sind jedoch in vielen nennenswerten Säure-Basen-Tabellen als Basenbildner ausgewiesen. Auch bei Tee muss man genauer die Sorten differenzieren, um eine fundierte Einteilung machen zu können. Kompliziert wird es bei Spinat: Roh ist er alkalisch, gekocht soll er aber sauer sein. Schaut man sich diverse Diätrezepte an, sind täglich in den Hauptgerichten Säurebildner enthalten wie Hülsenfrüchte und Soja, die für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten problematisch werden können. Für eine dauerhaft ausgewogene Ernährung nach einer Fastenkur eignet sich eine alkalische bzw. basische Ernährungsweise aber allemal.

Wenn Sie abnehmen und entspannen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Erfolgsmethode basenfasten – die wacker-methode®. Finden Sie heraus, was basenfasten ist und welche Rezepte sich dabei eignen.

Fresh and organic vegetables in the garden © pilipphoto – Fotolia.com

Ein Beitrag zu “Alkaline-Diät: Was ist das eigentlich?”

  1. Heinz sagt:

    Vielen Dank für diesen informativen Artikel

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