Wie geht es nach basenfasten weiter? 10 Punkte für einen basenreichen Alltag

Am 27. Oktober 2022 von

Geschafft! Herzlichen Glückwunsch an jede*n, der / die eine basenfasten-Kur erfolgreich hinter sich gebracht hat. Die Belohnungen dafür sind meist ein besseres Körpergefühl, ein paar Kilo weniger auf den Hüften, ein tieferer Schlaf, eine höhere Tagesenergie, schönere Haut usw. Die Freude über die vielen positiven Fasteneffekte ist oft sehr groß und auch die Vorfreude, wieder ein wenig „Saures“ genießen zu können ist weder verwunderlich noch verwerflich. Doch Vorsicht! Wer nach dem Fasten zu schnell und unachtsam in einen sauren Alltag eintaucht wird schnell merken, dass das neu gewonnene Körpergefühl, die bessere Verdauung, die reinere Haut etc. schnell wieder dahin sind.

Nach dem basenfasten

basenfasten als „Einstieg in den Umstieg“

basenfasten nach Wacker ist kein Konzept, welches 365 Tage im Jahr absolviert werden sollte, denn das wäre weder alltags- und genusstauglich noch ernährungsphysiologisch sinnvoll. Vielmehr ist es eine Art „Reset“ für den Körper und für unsere Ernährungsgewohnheiten. Es entlastet den Körper und bringt dabei zugleich viele Vitalstoffe mit. Doch kein basenfasten der Welt kann dauerhaft positiv wirken, wenn wir danach wieder in ein ungesundes Essverhalten verfallen. Zugegeben, es gibt einige basenfasten-Fans, die für sich entdeckt haben, dass ein, zwei oder dreimal im Jahr eine Kur den Körper wieder „in die Spur“ bringen und der Rest des Jahres wird genussvoll sauer „gelumpt“. Für vor allem robuste Menschen, die von Natur aus einen starken und sehr kompensierungsfreudigen Organismus haben mag das funktionieren, für die meisten allerdings klappt diese Herangehensweise aber eher nicht, was die Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele betrifft.

Deswegen ist die Betrachtung und Nutzung einer Fastenkur als Neustart in eine gesündere und basenreiche Lebensstilführung das sinnvollste. Die Kur mit ihren 7 Basics und 10 Regeln zeigt uns, welche Gewohnheiten sich in unserem Alltag tümmeln, die uns so gar nicht gut tun. Zum Beispiel berichten viele davon, dass die Regel: „Abendessen bis 18.00 Uhr“ zu einem viel besseren und ruhigeren Schlaf führte in der Fastenzeit. Oder dass das gründliche und überlegte Kauen zu einer schnelleren Sättigung führte und sich damit der Essensmengen-Bedarf deutlich reduzierte. All das sind Dinge, die unserer Gesundheit gut tun – vorausgesetzt wir setzen diese weiter fort. Damit also der Einstieg in den Umstieg gut funktioniert, hier unser 10-Punkte-Plan für einen basenreichen Alltag.

Punkt 1: Schon während dem basenfasten Bodyscan und Alltags-Check

Getreu nach dem Motto: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“ heißt es schon während dem Fasten, sich auf die Zeit danach etwas zu besinnen.  Wer basenfastet, wird schnell merken, dass einige Gewohnheiten in der Fastenzeit gründlich auf den Kopf gestellt werden. Das Snacken am Abend fällt plötzlich weg, der morgendliche Kaffee, welcher uns Wachheit für den ganzen Tag suggeriert fehlt. Vieles, was wir glauben für unsere emotionale Ausgeglichenheit oder unser körperliches Wohlempfinden zu brauchen, entpuppt sich auf einmal als doch eher ungesunde Angewohnheit, welche im täglichen Leben gar nicht nötig wäre. Das wird aber schnell vergessen und Gewohnheiten haben es an sich, sich schnell wieder einzuschleichen, wenn nicht bewusst darauf geachtet wird.

Deswegen empfehlen wir, schon während der Kur einen täglichen Bodyscan durchzuführen und sich schriftlich fest zu halten, was einem besonders gut tut, also z. B. dass nach 14.00 Uhr kein Obst mehr gegessen wird und somit weniger Blähungen den Darm plagen. Aus solchen Beobachtungen heraus kann dann eine persönliche „Nach-dem-basenfasten-Liste“ erstellt werden, auf der vermerkt wird: Obst nur in Maßen und nach 14.00 Uhr meiden. Somit findet jede*r Faster*in schon während der Kur heraus, was sie /ihn im Alltag eigentlich mehr belastet als gut tut und kann mit schon kleinen Veränderungen großes bewirken.

Punkt 2: Eine basische Mahlzeit pro Tag integrieren

Um auf dem basenreichen Pfad zu bleiben empfiehlt es sich, täglich eine Mahlzeit komplett basisch zu gestalten. Viele genießen ein basisches Frühstück nach dem Fasten, um täglich mit der Extraportion Vitalstoffe zu starten. Aber auch ab und an ein entlastendes, leichtes und basisches Abendessen ist empfehlenswert, um den Darm weiter dauerhaft zu unterstützen. Am sinnvollsten ist es, sich aus der basenfasten-Kur für den Anfang seine basischen Lieblingsgerichte zu merken, bzw. aufzuschreiben, so dass es im Alltag ein Leichtes ist, sich schnell für ein feines basisches Mahl zu entscheiden. Mit der Zeit wird die Rezeptsammlung größer und somit erhalten basische Gerichte schnell Einzug in den Küchenalltag.

Unser Blog wird ständig mit leckeren basische Gerichten erweitert, so dass es küchentechnisch nie langweilig wird. Wie wäre es zum Beispiel mit Süßkartoffelscheiben und Rote-Bete-Hummus?

Süßkartoffel mit Rote-Bete-Hummus

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Punkt 3: basische und basenreiche Alternativen nutzen

Basische und basenreiche Alternativen bieten eine köstliche Möglichkeit, weiterhin in einer guten Säure-Basen-Balance zu bleiben. Wer z. B. auf etwas Süße im Tee alltäglich nicht verzichten möchte, der kann nach der Kur anstatt Zucker einfach Apfeldicksaft nutzen, der bringt nämlich neben dem süßen Geschmack auch noch basische Vitalstoffe mit. Oder wie wäre es mal mit leckeren Pfannkuchen ganz ohne Reue beim Genuss? Ganz einfach gekeimtes Buchweizenmehl anstatt das klassische Weizenmehl nutzen und schon ist der basenreiche Genuss komplett. Aber bitte nicht übertreiben mit dem Ersetzen, es ist wichtig, dass nicht sofort alles auf Biegen und Brechen im Küchenalltag umgestellt wird, denn dann kann es schnell in Stress und Überforderung ausarten und verdirbt einem die Laune am Ausprobieren. Einfach im eigenen Tempo Alternativen suchen, ausprobieren und genießen.

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Kichererbsenfalafel

Punkt 4: Ein basischer Tag pro Woche

Um zwischendurch eine basische Pause einzulegen und den Körper langfristig zu entlasten ist ein basischer Tag pro Woche genau das Richtige. Es muss nicht immer der gleiche Wochentag sein, häufig bietet es sich allerdings nach den Wochenenden an, einen Basentag einzulegen. Denn an freien Tagen kommt gerne einmal ein kleiner Schlendrian in unser Essverhalten. Hier ein ausgedehntes Frühstück mit Eierspeisen, süßen Backwaren und Co. und da einmal eine leckere Essenseinladung mit Fleisch, Wein und sonstigen sauren Köstlichkeiten. Das soll auch gerne in vollen Zügen genossen werden, mit Bewusstheit, dass es der Geselligkeit, dem Gaumen und der Seele gut tut. Und mit dem Wissen im Hintergrund, dass diese kleinen „Sünden“ bald wieder mit einer Art Entlastungstag ausgeglichen werden, schmeckt es meist noch viel besser. An dem Basentag ist es wichtig, dass die 10 Regeln des Fastens eingehalten werden. Eine Darmreinigung ist nicht notwendig, allerdings ist ein kleines Rahmenprogramm wie ein Leberwickel und eine zusätzliche Entspannungseinheit perfekt, um den Tag auch wirklich basisch zu gestalten.

Punkt 5: Die Lieblingsgerichte basisch neu erfinden

Es muss nicht immer das Rad gleich neu erfunden werden, sondern Verbesserungen des alt Bewährten bringen einen oft einen großen Schritt weiter. Wer z.B. absoluter Nudelfan ist muss auf dem basenreichen Weg auf Pasta-Köstlichkeiten nicht verzichten. Entweder getreu dem Motto von Punkt 3 handeln und anstatt klassischer Pasta gekeimte Nudeln kochen, oder die Pasta halb/halb mit Gemüses-Spaghetti mischen. Oder in die Bolognesesoße doppelt so viel Gemüse packen wie gewohnt. Auch viele Lieblingsgerichte wie Gulasch oder Eierspeisen lassen sich herrlich basenreich verbessern, indem viel frisches Gemüse und Kräuter mit in den Topf oder die Pfanne wandern. Auch beliebte Salate mit Fleischstreifen als Topping lassen sich basisch tunen, indem eine Extraportion Keimlinge und Saaten darüber gestreut werden. Die Liste der basischen Verbesserungs-Vorschläge von Lieblingsgerichten ist lang, einfach seine Kochgewohnheiten etwas vitalstoffreicher neu erfinden.

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Punkt 6: Trinkgewohnheiten auf basisch umstellen

Während der basenfasten-Kur ist es für die meisten ein leichtes, auf die empfohlenen 2,5-3,0 Liter Wasser und verdünnten Tee pro Tag zu kommen. Zieht erst wieder der Alltag ein, so ist es gerne der Fall, dass das Trinken wieder etwas in Vergessenheit gerät, vor allem wenn wieder Genussmittel wie Kaffee als Durstlöscher herhalten. Um nicht in diese Falle zu tappen, empfehlen wir, nach der Fastenkur gleich morgens mit 2-3 großen Gläsern stillem Wasser zu starten, sodass der Organismus schon etwas Flüssigkeit zur Verfügung hat. Und auch im Alltag Wassergläser an Gewohnheiten koppeln. Das heißt z.B. immer wenn man in die Teeküche im Büro schlendert, um sich eine Tasse Kaffee zu holen, dann gleich erst einmal 2 große Gläser Wasser trinken, bevor der Kaffee mit zurück an den Schreibtisch wandert. Oder vor dem Zähneputzen am Abend noch eine große Tasse verdünnten Kräutertee, um den Wasserhaushalt auch in der Nacht ausgewogen halten zu können. So klappt es auch nach dem Fasten mit dem basischen Trinken.

Neben der Trinkmenge stehen natürlich auch die Getränke selbst im Fokus. Kaffeetrinker haben nach der Fastenkur die Möglichkeit zu reflektieren, ob es wirklich notwendig ist, täglich dieses Genussmittel zu konsumieren oder ob der Umstieg auf Tee nicht mindestens genau so erfrischend ist. Softdrink-Genießer sollten nach dem Fasten versuchen, bei Wasser zu bleiben, ist dies ab und an zu geschmacksarm, kann das Wasser mit ein paar Scheiben Zitrone oder frischen Beeren geschmackvoller gestaltet werden.

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Punkt 7: Sport und Entspannung integrieren

Wer an einen basenreichen Alltag denkt, der hat meist Speisen und Getränke im Kopf. Aber auch die alltägliche Bewegung und sinnvolle Entspannung gehören zu einer guten Säure-Basen-Ernährung. Die 7 Basics geben vor, dass während dem Fasten am Besten täglich eine kleine sportliche Einheit und ein Entspannungs-Programm wie ein Basenbad, ein Leberwickel oder eine Meditation auf dem Programm stehen. In dieser Größenordnung das täglich weiter zu betreiben ist für die meisten von uns im Alltag nicht möglich und das muss auch nicht sein. Aber wer zu den Sportmuffeln gehört, sollte zumindest eine feste Sporteinheit nach dem Fasten pro Woche beibehalten. Und auch einmal wöchentlich ein basisches Fußbad oder ein Leberwickel unterstützen den Säure-Basen-Haushalt auf lange Sicht.

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Punkt 8: Sauren Lieblings-Gewohnheiten nur mit Bedacht nachgehen

Realistisch betrachtet ist keiner nach einer basenfasten-Kur komplett „geheilt“ und wirft alle sauren Lieblings-Gewohnheiten für immer über Bord. Der eine freut sich auf seine morgendliche Tasse Kaffee, der andere strahlt bei dem Gedanken, wieder ein feines Stück Fleisch genießen zu können. Alles ist erlaubt, aber wer basenreich weiter machen möchte, der sollte seine ungesunden Gewohnheiten genau unter die Lupe nehmen und wirklich nur noch die ein oder andere wieder in den Alltag lassen, die wirklich ein Genuss mit Bedacht darstellt. Während dem basenfasten stellt man sehr häufig fest, dass das kleine Stück Schokolade immer nach dem Essen eher eine unüberlegte Gewohnheit ist, die gar nicht wirklich zu mehr Lebensgenuss führt oder das Gläschen Wein am Abend wunderbar ersetzt wurde in der Fastenzeit mit einer Tasse Tee.

Punkt 9: basische Snacks und Süßigkeiten bevorzugen

Eine unserer beliebten Gewohnheiten stellen Snacks und Süßigkeiten dar. In diesem Punkt vereinen wir die Tipps aus den Punkten 3, 5 und 8. Sprich erst einmal überlegen, ob Snack- und Süßgewohnheiten überhaupt notwendig sind und wenn ja, dann diese mit Alternativen ersetzen bzw. basisch neu erfinden. Anstatt den Chips am Abend eine kleine Hand voll Nüsse genießen. Anstelle von dem Schokoriegel am Nachmittag gegen den kleinen Hunger z. B. basische Kekse auf Erdmandelflocken-Basis verspeisen. Oder wenn es wirklich einmal ein Stück Kuchen sein soll, dann nur die Hälfte davon auf den Teller packen und als Beilage etwas Obst dazugeben.

Punkt 10: Schon das nächste basenfasten planen

Nach dem Fasten heißt vor dem Fasten. Eine basenfasten-Kur ist ein toller Schritt, um den Körper wieder in eine gute Säure-Basen-Balance zu bringen, doch die hält nicht ewig. Auch wer die Punkte 1 bis 9 im Alltag gut integrieren kann, wird langfristig dennoch davon profitieren, mindestens einmal im Jahr ein basenfasten zu machen. In der Fastenzeit wird somit der Organismus immer wieder gründlich entlastet und kleine Alltags-Schlendriane kommen wieder vermehrt zum Vorschein.

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