Basenfasten im Herbst

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Draußen wird es früher dunkel, die ersten Blätter liegen auf dem Gehweg, und im Garten gibt es plötzlich weniger zu tun. Der Herbst kündigt sich an, und mit ihm eine Zeit, in der die Natur einen Gang zurückschaltet.

Das gilt auch für deinen Teller. Denn Basenfasten im Herbst schmeckt ganz anders als im Frühling oder Sommer.

Rückzug ist kein Stillstand

Was gerade draußen passiert, sieht nach Aufhören aus, ist aber das Gegenteil. Bevor ein Laubbaum seine Blätter fallen lässt, holt er sich zurück, was er brauchen kann. Das Chlorophyll wird abgebaut, Stickstoff und Nährstoffe wandern zurück in Äste, Stamm und Wurzeln. Erst wenn nichts Verwertbares mehr im Blatt steckt, lässt der Baum los. Das Bunte, das wir im Herbst so schön finden, ist genau dieser Vorgang.

Basenfasten im Herbst

Ähnlich funktioniert das bei dem Gemüse, das jetzt Saison hat. Karotte, Pastinake und Rote Bete sind zweijährige Pflanzen. Im ersten Jahr sammeln sie alles, was sie später zum Blühen bräuchten, und legen es in ihrer Wurzel ab. Erst im zweiten Jahr würden sie diesen Vorrat aufbrauchen. Wir ernten sie genau dazwischen und bekommen damit ein volles Speicherorgan auf den Teller.

Rückzug heißt in der Natur also nicht weniger, sondern gesammelter. Eine ziemlich schöne Vorlage für die kommenden Wochen.

Abends bist du wieder öfter zu Hause

Mit dem Herbst verschwinden die spontanen Abende auf der Terrasse. Man ist wieder mehr drinnen, der Kalender lichtet sich, und plötzlich ist da Zeit, die im Sommer niemand hatte.

Diese Zeit lässt sich nutzen. Zünde eine Kerze an oder ein Räucherstäbchen, setz dich hin und sei einen Moment still. Meditiere, wenn dir das liegt, oder sitz einfach da und hör in dich hinein. Zehn Minuten reichen dafür schon. Denn genau diese Fragen kommen im Alltag selten zu Wort: Wie geht es mir gerade? Was brauche ich? Was tut mir gut und was eigentlich schon lange nicht mehr?

Und keine Sorge, wenn dir das anfangs seltsam vorkommt. Den meisten geht es so. Wer jahrelang von einem Termin zum nächsten gelaufen ist, hält Stille erst mal schwer aus. Der Kopf sucht nach Beschäftigung, die Gedanken springen zum Einkaufszettel und zurück. Das legt sich nach ein paar Abenden.

Und ja, dazu gehört auch die Ernährung. Wer sich hinsetzt und ehrlich in sich hineinhört, merkt oft ziemlich schnell, dass der Körper längst etwas anderes möchte als das, was seit Wochen auf dem Teller landet. Meistens etwas Leichteres. Etwas Frisches. Etwas, das nicht schwer im Magen liegt.

Basenfasten im Herbst

Auch beim Essen lohnt sich das Innehalten

Die wenigsten von uns essen noch mit voller Aufmerksamkeit. Meistens läuft nebenher der Fernseher, das Handy liegt griffbereit daneben, oder es geht schnell zwischen zwei Terminen im Stehen.

Dabei verändert sich erstaunlich viel, wenn du das für eine Weile weglässt. Setz dich richtig hin, leg das Handy in einen anderen Raum, und iss langsam. Kau gründlich und schmeck nach, was da eigentlich auf deinem Teller liegt. Ein geröstetes Stück Pastinake schmeckt anders, wenn du ihm zwanzig Sekunden Zeit gibst, statt es nebenbei hinunterzuschlucken.

Das Basenfasten im Herbst kommt dir dabei entgegen. Denn warme Gerichte laden dazu ein, sitzen zu bleiben, während ein schneller Salat im Sommer eher im Vorbeigehen gegessen wird. Eine Suppe isst man nicht im Stehen.

Was beim Basenfasten im Herbst auf den Teller kommt

Im Sommer war Basenfasten eine bunte, leichte Angelegenheit: Tomaten, Gurke, Salat, Beeren, alles roh und frisch vom Markt. Beim Basenfasten im Herbst übernehmen Kürbis, Rote Bete, Pastinake, Fenchel, Wirsing und Grünkohl, dazu Äpfel und Birnen.

Und dieses Gemüse zeigt sich warm von seiner besten Seite. Ein Kürbis wird im Ofen weich und süß, Wurzelgemüse auf dem Blech bekommt Röstaromen, und dazu passen Gewürze, die im Sommer zu schwer gewesen wären: Ingwer, Kurkuma, Zimt, Kardamom.

Eine Woche für dich

Eine Woche Basenfasten im Herbst ist im Grunde nichts anderes als diese Aufmerksamkeit, ausgedehnt auf sieben Tage. Du isst basenreich, du kochst bewusster, und du merkst nach ein paar Tagen deutlich, was das mit dir macht.

Mit unserem 7 Tage Basenfastenpaket hast du alles beisammen, was du dafür brauchst, inklusive Anleitung und Speiseplan.

Draußen zieht sich die Natur gerade zurück und sammelt sich für das, was kommt. Du darfst es ihr gleichtun.

Bildquellen:

Titelbild Kürbisse: Pixabay, noname_13, #7545052
Wald im Herbst: Pixabay, ddzphoto, #2805693
Tee: Pixabay, stocksnap, #2562366
Kürbis: Pixabay, flutie8211, #10419618

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