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Konjak-Nudeln: Basische Pasta zum Abnehmen

Am 4. August 2015 von

Pasta schlemmen und das mit kaum Kalorien?! Das klingt für viele zu schön um wahr zu sein. Genau das versprechen die neuen Konjak-Nudeln! Die Schlankheitswundernudeln aus aufgequollenem Konjakmehl garantieren schlemmen ohne Reue. Für alle Abnehmwilligen geht damit ein Traum in Erfüllung, aber was ist wirklich von den neuen Nudeln zu halten?

Ich habe mir die Nudeln mal genauer angeschaut, da sie im Gegensatz zu Nudeln aus Getreide basisch sind.

Was sind eigentlich Konjak-Nudeln?

basische Konjaknudeln

Konjak-Nudel haben mittlerweile an Popularität gewonnen und sind inzwischen nicht nur beim Onlinehändler zu bekommen, sondern auch immer mehr Supermärkte bieten die Nudeln in ihrem Regal an. Sie werden im Vergleich zur herkömmlichen Pasta nicht aus Weizen oder anderen Getreidesorten hergestellt und eignen sich deshalb hervorragend für eine glutenfreie Ernährung. Schaut man sich die Nährwertangaben an, dann kommen auf 100g Konjak-Nudeln gerade mal 0,2 % Fett, nur 10 Kcal und keinerlei Kohlenhydrate. Möglich ist das durch ihre biologischen Eigenschaften. Die Konjak-Nudeln bestehen laut Packungsbeilage aus bis zu 97% Wasser, Calciumhydroxid (ein harmloser Stabilisator) und 2,7% aus natürlichen Pflanzenfasern der Konjakwurzel. Die Knolle selbst macht also nur einen kleinen Anteil in der Zusammensetzung der Nudeln aus. Durch ihre positiv bindende Wirkung ist sie zur Verarbeitung von Nudeln bestens geeignet. Zu Mehl verarbeitet kann sie nämlich ein Vielfaches an Wasser binden und klebt sehr gut zusammen.

Des Weiteren enthält die Pflanzenknolle Glucomannane, dabei handelt es sich um besonders wertvolle Ballaststoffe. Angeblich verbessern sie die Blutfettwerte und helfen beim Abnehmen, aber da die Nudeln bei uns noch relativ neu sind, gibt es dazu noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Klar ist, dass der Ballaststoff vom menschlichen Körper nicht aufgespalten werden kann, deshalb enthalten die Nudeln kaum Kalorien und sorgen für eine lange Sättigung.

Seit wann gibt es die Konjak-Nudel?

Die Idee, aus der Konjakpflanze  italienische Pasta herzustellen ist zwar relativ neu, aber im asiatischen Raum ist sie schon seit Jahrhunderten Bestandteil einer gesunden Ernährung. In China und Japan sind die Nudeln allerdings kein Diätprodukt wie hierzulande. Dort kennt man die Schlankheitswundernudel vielmehr unter dem Namen „Shirataki-Nudeln“ und sie werden dort gerne als Suppeneinlage verwendet. Das aus der Knolle gewonnene Konjakmehl, dient in der asiatischen Küche als Verdickungsmittel oder wird zur Herstellung von Süßwaren verwendetet.

Wie bereitet man Konjak-Nudeln am besten zu?

Mit ihrer durchsichtigen Farbe und der gelartigen Konsistenz ähneln sie sehr den asiatischen Glasnudeln. Die Konjak-Nudeln selbst sind allerdings absolut geschmacksneutral, das bedeutet der Geschmack hängt vollkommen von der Qualität der übrigen Zutaten ab. Deshalb empfiehlt es sich die Nudeln mit aromatischen Soßen zuzubereiten. Die Nudeln können so das Aroma von den anderen Zutaten aufsaugen.

Versuchen Sie es doch mal mit einer scharf-würzigen Soße zu den Nudeln:

Pikante Tomatensoße mit Konjak-Nudeln

Konjak-Nudeln mit pikanter Tomatensauce

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 3 Fleischtomaten
  • Hand voll schwarzer entsteinter Oliven
  • 1 EL Kapern (nicht in Essig eingelegt)
  • 1 kleine rote Chilischote
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • ein paar frische Basilikumblätter
  • 300 g Konjak-Nudeln

Zubereitung:

Zwiebel schälen, klein schneiden und in Olivenöl andünsten. Die Fleischtomaten kurz in heißes Wasser geben, die Haut abziehen, die Tomaten klein würfeln und im Olivenöl mitdünsten. Chilischote abwaschen, den Stiel entfernen und dann der Länge nach halbieren. Nun die Kerne mit einem Messer von den Hälften lösen. Die weißen Trennhäutchen mit dem Messerrücken abschaben und die Chili klein schneiden. Die Chilistückchen zusammen mit Oliven und Kapern zur Tomatensoße geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Klein gezupfte Basilikumblättchen dazugeben.

Tipp:

Die Soße lässt sich prima einen Tag vorher zubereiten, so kann sie noch schön durchziehen und ihr pikantes Aroma entfalten.

Konjak-Nudel aus der Verpackung nehmen und kurz unter warmen Wasser abspülen. Nudeln für 2-3 Minuten in der Soße ziehen lassen und servieren.

Fazit zur Konjak-Nudel

Der weit verbreiteten Meinung, dass sich die Nudeln glibberig im Mund anfühlen, kann ich mich nicht anschließen. Sie erwecken zwar durch ihre gummiartige Konsistenz den Eindruck, dass sie schwer genießbar wären, aber sie lassen sich wie normale Spaghetti essen. Meine Soße war zwar lecker und ich war danach satt, habe aber die ganze Zeit über den Geschmack von echter Pasta vermisst. Sicherlich lassen sich dadurch einige Kalorien einsparen und es ist schon praktisch für alle die abnehmen möchten und eine Alternative zu kalorienreichen Nudeln aus Getreide suchen. Aber als echter Liebhaber der italienischen Küche wird man wohl eher die Portionsgröße runterschrauben, als auf seine geliebten Nudeln zu verzichten. Es braucht nämlich viel Fantasie, um sich Konjak-Nudeln als wirklichen Pasta-Ersatz vorzustellen.

Um wirklich erfolgreich an Gewicht zu verlieren und es dauerhaft zu halten, bedarf es vielmehr einer langfristigen Ernährungsumstellung mit ausreichendem Bewegungsprogramm. Für Ihren basenreichen Speiseplan sind die Konjak-Nudeln durchaus eine gute Ergänzung und Alternative zu den üblichen Getreideprodukten.

Fotos: Melanie Draganis

5 Beiträge zu “Konjak-Nudeln: Basische Pasta zum Abnehmen”

  1. Tony Soderstrom sagt:

    Toller Beitrag! Ich würde mich wirklich freuen noch öfter neue Posts hier zu lesen! 🙂

  2. Howard Fauber sagt:

    Toller Beitrag! Ich würde mich wirklich freuen noch öfter neue Posts hier zu lesen! 🙂

  3. Nina W. sagt:

    Schön das mal ein Blog zum Thema basische Ernährung sich mit der Konjak Nudel befasst hat. Ja, die Konsistenz ist natürlich nicht wie italienische Pasta, eher wie Glasnudeln, aber ich finde mit den richtigen Zutaten schmecken sie gut und lassen sich auch in den wöchentlichen Speiseplan einbauen.

  4. Franklyn Perking sagt:

    Grüße aus Berlin! Immer wenn ich mal Pause habe scrolle ich etwas in deinem Blog herum. Ich kann mich nur für die vielen Informationen bedanken, die Sie hier präsentieren und kann es kaum erwarten, einen Blick zu werfen, wenn ich nach Hause komme.

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