Diese 10 Kräuter & Gewürze helfen beim Abnehmen

Am 14. Juli 2020 von

basenfasten tut Körper und Seele gut. Als kleiner Nebeneffekt purzeln auch die Pfunde. Wem es nicht schnell genug geht, der kann mit den richtigen Kräutern und Gewürzen noch ein wenig nachhelfen. Die 10 besten haben wir hier zusammengestellt.

10 Kräuter & Gewürze zum Abnehmen

1. Basilikum

Entwässernd, steigert den Fettabbau und regt den Stoffwechsel an

Vor allem in der mediterranen Küche hat Basilikum einen festen Platz und eine lange Tradition. Doch neben seinem fein süßlich-pfeffrigem Geschmack bringt er Kalium mit auf den Teller. Dieser Mineralstoff sorgt für einen Ausgleich im Wasserhaushalt und fördert die Entwässerung von eingelagertem Wasser in Fettdepots. Zusätzlich steigert Kalium die Lipolyse, sprich der Fettabbau wird erhöht. Außerdem wirkt Kalium basisch und unterstütz somit unsere Säure-Basen-Balance im Körper.

Doch Basilikum hat noch mehr zu bieten: Seine enthaltenen Gerbstoffe regen den Stoffwechsel an und verbessern die Verdauungsleistung. Je frischer Basilikum in der Küche eingesetzt wird, umso mehr kann er seine Eigenschaften entfalten, die dem Abnehmen zu Gute kommen. In der basischen und basenreichen Küche passt er im Sommer z.B. hervorragend zu Gerichten mit Tomaten und Zucchini.

Und auch in süsslich schmeckenden Speisen bringt sein fein-würziges Aroma das gewisse Etwas mit wie in unserem Porridge mit Minz-Basilikumpesto, Karotte, Apfel & Ingwer.

Porridge mit Minz-Basilikumpesto, Karotte, Apfel & Ingwer

2. Chili

Feurig scharf darauf uns an die Fettpölsterchen zu gehen

Schon die Betrachtung der Chilischote lässt erahnen, was in ihr steckt: das intensiv leuchtende Rot signalisiert Wärme, Feuer, Intensität. Und genau das erleben wir, wenn unsere Speisen damit gewürzt sind – Schärfe im Mund, Wärme im ganzen Körper und ein intensives Geschmackserlebnis auf der Zunge. Verantwortlich dafür ist das in der Chili enthaltene Capsaicin.

Wissenschaftler fanden heraus, dass dieses Alkaloid einen Prozess im Körper anregt, welcher durch Fettverbrennung Wärme erzeugt. Spezifische Rezeptoren auf der Zunge reagieren auf den Hitze- bzw. Schmerzreiz und lösen im Körper eine erhöhte Wärmeproduktion aus, welche durch das Capsaicin bis zu 25 % gesteigert werden kann. Der Anstieg der Körperwärme verbraucht Fett und auch die Gegenregulation, um den Organismus wieder abzukühlen in Form von Schwitzen, benötigt ebenso wieder Energie – also zusätzliche Fettverbrennung. Durch die Schärfe wird auch die Durchblutung der Schleimhäute erhöht, es wird mehr Magensaft und Speichel gebildet. Dies begünstigt eine gute Verdauung.

Und auch in Sachen Immunstärkung punktet das feurig scharfe Gewürz. Die Chilischote enthält viel Vitamin C und wirkt außerdem antibakteriell. Und wussten Sie, dass die der Genuss der würzigen Schärfe glücklich macht?! Als Gegenregulation zum empfundenen „Schmerz“ auf der Zunge stößt der Körper Adrenalin und Endorphine aus, was uns ein Glücksgefühl bereitet. In basischen Gerichten bringt sie Feuer auf den Teller und in den Mund und darf unserer Meinung nach bei einem vielfältigen und geschmackreichen basenfasten nicht fehlen.

3. Frisch gemahlener Pfeffer

Verdauungsförderer mit Pfiff

Gekeimtes Müsli mit Erdbeer-Minz-Püree & schwarzem Pfeffer

Pfeffer frisch gemahlen gibt vielen herzhaften Speisen einen gewissen Pfiff und runden den Geschmack ab. Doch der im Pfeffer enthaltene Aromastoff Piperin erwies sich in Studien außerdem auch als echter Fettburner. In den Forschungen rund um die kleinen Wunderkörner zeigte sich, dass selbst bei energiedichter Nahrung durch die Beimengung von Piperin weniger Fettzellen gebildet werden.

Und auch die Schärfe des Pfeffers wirkt ähnlich auf die körpereigene Wärmeproduktion wie die von Chili – mehr Wärme heißt mehr Energieverbrauch und somit einen erhöhten Fettabbau. Des Weiteren fördert Pfeffer das Satt-Signal. Forscher fanden heraus, dass scharf abgeschmeckte Speisen genau die Gehirn-Region aktiviert, die für das Sättigungsgefühl zuständig ist. Dieser Effekt kann um bis zu 30% die gefühlt benötigte Portionsgröße verkleinern.

Außerdem wird die Verdauung durch die kleinen und feinen Körner angepfeffert – alles Wirkungen, die wir beim basenfasten besonders begrüßen und darüber hinaus ist der geschmackliche Pfiff den frischer Pfeffer mit sich bringt vielseitig einsetzbar, z. B. bei einem köstlichen basischen Frühstück: Gekeimtes Müsli mit Erdbeer-Minz-Püree & schwarzem Pfeffer.

 

4. Ingwer

Tolle Knolle gegen Heißhungerattacken

Ingwer

Ingwer ist aus der gesunden, basenreichen und abwechslungsreichen Ernährung kaum mehr wegzudenken. Viele Studien belegen seine immunstärkende Wirkung, seine verdauungsfördernden Effekte und seine heilenden Kräfte bei Magen-Darm-Erkrankungen und Erkältungen. Aber was kann die tolle Knolle für unsere gewünschte Bikini-Figur noch alles? Die leichte Schärfe des Ingwers kurbelt, wie schon bei Chili und Pfeffer erwähnt, die Fettverbrennung an. Außerdem stimulieren die unterschiedlichen Aromastoffe des Ingwers viele Geschmacksknospen auf der Zunge, so dass sich ein schnelleres Sättigungsgefühl einstellt. Denn alles wird gleichzeitig bedient – die Lust auf süß, herzhaft, scharf und fruchtig. Und wer mit Heißhungerattacken zwischen den Mahlzeiten zu kämpfen hat, dem bringt ein Glas leckeres Ingwer-Zitronen-Wasser schnell Abhilfe, denn dadurch bleibt kein Geschmacksbedürftnis mehr offen – und zusätzlich wird die Trinkmenge erhöht und die Fettverbrennung angekurbelt – wenn das mal nicht eine echte Spitzenalternative zu Schokolade ist! Wer es etwas intensiver im Geschmack und in der Wirkung haben möchte, für den eignen sich kleine Ingwer-Shots als z. B. gesunder Frische-Kick am Morgen oder als Energie-Booster am Nachmittag.

 

5. Koriander

Völlegefühl und Blähungen adè dank dem Super-Kraut

Beim basenfasten und auch beim gesunden, basen- und nährstoffreichen Abnehmen kommt viel Gemüse auf den Teller – es bringt die Säure-Basen-Balance ins Gleichgewicht, ernährt den Organismus mit wichtigen Nährstoffen und entlastet den Körper von fettreicher und zuckerüberladener Ernährung. Doch die enthaltenen Ballaststoffe können manchmal zu unangenehmen Blähungen führen, vor allem dann, wenn der Darm die gemüsereiche Ernährung noch nicht gewöhnt ist.

Koriander mit seinem leicht herben Geschmack kann dabei helfen, den Darm zu entblähen und den Bauch flacher werden zu lassen. Der Grund dafür ist das Korianderöl, was stark krampflösend und entspannend auf den Darm wirkt.  Und ein weiterer Aspekt hebt die würzigen Blätter in den Abnehm-Olymp: Koriander wirkt entgiftend. Seine Inhaltsstoffe Coriandrol, Vitamin C, Sitosterin, Pinen, sowie Gerbstoffe lösen Schwermetalle aus zellulären Strukturen die dann ausgeschwemmt werden können – deswegen ist es vor allem beim Abnehmen unabdingbar, viel stilles Wasser zu trinken um die gelösten Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren.

Und ein entlasteter Organismus kann besser verstoffwechseln, besser die Fettverbrennung laufen lassen und ist energiereicher für körperliche Aktivitäten. Das Super-Kraut schmeckt in Curries und Suppen besonders aromatisch. Ein Rezept mit Koriander finden Sie in diesem Blogbeitrag von unserem Partnerhotel Elzland Hotel Pfauen.

6. Kreuzkümmel

Verdauungsenzyme-Aktivator mit kräftig-erdigem Geschmack

Wirsing-Kartoffel-Curry

Vor allem in der orientalischen Küche wird der Kreuzkümmel seit Jahrtausenden eingesetzt, um Speisen würziger und gleichzeitig besser verdaulich zu machen. Denn das enthaltene Cumin im Kreuzkümmel wirken entkrampfend, entblähend und darmregulierend. Aber das allein macht es nicht zum Mega-Abnehm-Hit. Studien zeigten, dass Kreuzkümmel alle Verdauungssäfte anregt und somit ein reibungsloser Stoffwechsel verbessert wird. Eine weitere Studie an stark übergewichtigen Frauen brachte zum Vorschein, dass das Abnehmen von Fettgewebe durch den Verzehr der kleinen Körner deutlich gesteigert werden kann. Es wird vermutet, dass die enthaltenen Pflanzenstoffe Phytosterine dafür verantwortlich sind, welche das Ankurbeln und die Aufnahme von Cholesterin blockiert. Wir empfehlen vor allem Speisen, welche leicht blähen können, mit Kreuzkümmel zu verfeinern. In der basischen Küche harmoniert er vor allem hervorragend mit gekeimten Kichererbsen in einem Curry oder mit Kraut-Kartoffelspeisen, wie z.B. in diesem Wirsing-Kartoffel-Curry.

 

7. Kurkuma

Leuchtend gelber Fettzellenbremser

Reich an Bitterstoffen: Kurkuma

Das leuchtend gelbe Gewürz macht viele Gerichte zum wahren Augenschmaus. Die Farbe kommt von dem enthaltenen Curcumin. Dieser Inhaltsstoff stört die Synthese von Fettsäuren in Fettzellen. Neues Fett kann somit schlechter eingelagert werden. Des Weiteren regen, die im Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe die Produktion von Gallensäure an. Gallensäure regt die Entgiftung von schwer löslichen Stoffen in der Leber an und wirkt somit auf eine bessere Fettverdauung in der Leber selbst. Zusätzlich wirken die Bitterstoffe positiv auf unser Sättigungsgefühl und regulieren den Blutzucker, so dass es zu weniger Heißhungerattacken kommt. Aktuelle Studien befassen sich außerdem mit der positiven Wirkung von Kurkuma auf Erkrankungen wie Krebs und Diabetes. Es bleibt spannend beim Thema „gelbes Gold“, doch eins ist jetzt schon sicher: Kurkuma ist ein kleines Wundermittel, nicht nur in Sachen Abnehmen.

8. Oregano

Leber-Aktivator für einen besseren Fettstoffwechsel

Das feine Kraut lässt sofort an feinste italienische Küche denken. Wen wundert es? Oregano harmoniert hervorragend mit Tomaten und Olivenöl. Doch nicht nur der herbe und leicht bittere Geschmack überzeugt, sondern auch was Oregano alles für unseren Fettstoffwechsel macht. Seine enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe unterstützen die Leber beim Fettstoffwechsel und zugleich wirken sie positiv auf die Darmflora.

Sie ist neben einer gut funktionierenden Leber ein wichtiger Baustein, wenn wir gesund abspecken möchten. Ist unsere Darmflora nämlich nicht im Gleichgewicht, kann es passieren, dass Gärungsprozesse im Darm und Entzündungsgeschehen an der Darmschleimhaut vermehrt ablaufen. Dies kann zu einer gestörten Stoffwechsellage im Darm führen und ein Nebeneffekt davon kann übermäßig eingelagertes Fettgewebe sein. Hier kann Oregano mit seiner ausgleichenden Wirkung auf die Darmflora positiv unterstützen. Die Kombination mit anderen Kräutern wie Thymian und Basilikum lassen den Oregano bei mediterranen Gerichten häufig noch besser zur geschmacklichen Geltung kommen.

In unserem Blogbeitrag basenfasten im Hochsommer finden Sie das Rezept zu unserer basischen Tarte Tartin. Ein Beispiel wie lecker ein Gericht mit Oregano schmecken kann.

9. Petersilie

Feiner Appetitzügler und Blutzuckerregulierer

Ob kraus oder glatt, in der traditionell deutschen Küche finden wir sehr häufig die Petersilie, z. B. in Eintöpfen, Suppen, auf Pellkartoffeln oder auch in Nudelgerichten. Und auch in der basischen und basenreichen Küche findet Petersilie reichlich an Gebrauch. Kein Wunder, denn dieses fein-würzige Kraut gibt den Speisen eine runde Geschmacksnote und das kleine Grün verziert jedes Gericht mit einem frischen Farbkleks.

Was die Petersilie noch kann in Sachen „gute Figur“ zeigt sich in einer Studie, in der Ernährungsforscher nachwiesen, dass die Inhaltsstoffe des grünen Krauts zu einem verbesserten Insulinstoffwechsel führen. Das hat zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel besser reguliert wird und somit weniger Fettbildung in der Leber passiert. Außerdem verhindert ein geregelter Blutzuckerspiegel Heißhungerattacken auf vor allem Süßigkeiten. Und wussten Sie eigentlich, dass die Petersilie tatsächlich alle essentiellen Aminosäuren mitbringt?! Das sind die kleinen Bausteine, welche der Körper benötigt, um körpereigenes Protein für Muskulatur, Antikörperbildung, Zellbestandteilbildung usw. zu produzieren. Essentiell werden die Aminosäuren genannt, welche der Mensch über die Nahrung aufnehmen muss, da er sie selbst nicht synthetisieren kann.

Es gibt die weit verbreitete Meinung, dass diese bevorzugt nur in tierischen Produkten alle vorhanden sind. Das stimmt aber nicht. In der basischen Ernährung gibt es viele Lebensmittel, die alle essentiellen Aminosäuren mitbringen, z. B. gekeimte Hülsenfrüchte, Kartoffeln und eben auch die Petersilie. Somit ist die Befürchtung, einen Proteinmangel zu erleiden beim basenfasten bzw. beim Abnehmen mit basischer oder basenreicher Ernährung absolut unbegründet, solange man abwechslungsreich genießt. Und um den Genuss immer eine gute Würze zu verleihen, darf Petersilie nicht fehlen, vor allem nicht in Suppen oder Eintöpfen. Unsere leckere Gemüsebrühe und unser Gemüsemix ohne Salzzusatz enthalten das schöne grüne Kraut.

10. Zimt

Feine Würze für ein besseres Sättigungsgefühl

Basische Plätzchen mit Erdmandelflocken

Zimt lässt uns vor allem an eines denken: Weihnachten! Der himmlisch zarte Duft und der blumig-süße Geschmack verfeinert seit Jahrhunderten vor allem Weihnachtsgebäcke, Cremespeisen oder Süßspeisen wie Apfelstrudel.

Doch halt! Das ist alles so gar nicht hilfreich um Abzunehmen. Zum Glück lässt sich Zimt auch wunderbar in die basische und gesunde, schlanke Küche integrieren. Die fein gemahlene braune Rinde senkt nachweislich den Blutzuckerspiegel und wirkt damit, genau wie die Petersilie, hemmend auf die Fettneubildung und reguliert Heißhungergefühle nach unten. Eine weitere Studie zeigt, dass der Verzehr von Zimt die Entleerung des Magens in Richtung Darm verlangsamt. Ergo ist der Magen länger gefüllt und erhält dadurch das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit für einen längeren Zeitraum.

Außerdem ist es ein wärmendes Gewürz, es lässt die körpereigene Wärmeentwicklung steigen. Das wiederum hat den gleichen Effekt wie Chili und frischer Pfeffer – erhöhte Körperwärme kommt nur durch erhöhten Energieaufwand zustande. Zimt findet in der basischen Küche vor allem den Einsatz beim Frühstück (Obstfrühstück, in gekeimten Müslis, in basischen Porridge-Zubereitungen) oder auch für alternatives Naschwerk hervorragende Verwendung, z.B. diese basischen Plätzchen.

 

Wir hoffen, dass wir Ihnen Appetit auf diese köstlichen und hilfreichen Gewürze und Kräuter machen konnten, welche nicht nur ausgezeichnet schmecken, sondern auch eine „gute Figur“ machen!

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit meiner Co-Autorin „basenfasten zum Abnehmen“ und basenfasten Ausbilderin Martina Huber entstanden.

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Foto Kräuter & Gewürze: Adobe Stock, © Dionisvera, #231748899

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