Darmreinigung: den Darm reinigen und entlasten

Am 3. April 2018 von

In meinen basenfasten Kuren und auch bei unseren Leseranfragen ist die Darmreinigung immer wieder ein heikles Thema, dabei ist sie neben 100% basischer Ernährung ein weiterer essenzieller Bestandteil des basenfastens und trägt dazu bei, dass Sie sich von Anfang an wohlfühlen.

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Ist die Darmreinigung wirklich notwendig?

„Ich faste doch schon, da wird der Körper genügend entlastet, da muss ich doch den Darm nicht auch noch zusätzlich reinigen! Ich habe jeden Tag Stuhlgang, meine Verdauung ist hervorragend, das genügt doch  sicher!“ Solche und ähnliche Argumente höre ich immer von den basenfasten Gästen. Leider ist die Vorstellung den Darm zu reinigen, für viele Menschen ein Gräuel, und immer gibt es Menschen in unseren Kursen, die mit allen Tricks versuchen, dieses Basic zu umgehen.

Je länger wir Erfahrung mit basenfasten haben, umso klarer wird uns, wie unverzichtbar genau dieses Basic ist. Die meisten Därme sind träge und entleeren sich nicht vollständig, so dass die Reste im Darm im Laufe der Zeit zu Ablagerungen und Verklebungen an den Darmwänden führen können. Mögliche Gründe dafür sind falsche Ernährung, Überernährung und Bewegungsmangel.

Wenn Sie sich nun eine Woche 100% von Obst und Gemüse ernähren, lösen sich diese Ablagerungen noch nicht. Durch basenfasten wir die Zufuhr von Säurebildern gestoppt, aber der Stoffwechsel steht noch still. Es ist vielmehr so, dass der Stoffwechsel durch basenfasten angeregt wird, bereits eingelagerte Säuren zu mobilisieren. Und was passiert: Die alten Säuresünden bleiben dann weiterhin im Körper und im Darm, das gesunde basische Gemüse kommt dazu und die Darmbakterien freuen sich: Sie dürfen das verstoffwechseln, was der Darm nicht schafft: das Halbverdaute.

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Nur: Bakterien zersetzen die Nahrung unter Gasbildung-unangenehme Blähungen sind die Folge dieser Gärungsprozesse. Deshalb mein Tipp: Reinigen Sie Ihren Darm-so fühlen Sie sich wohler. Damit sie auch ausgeschieden werden können, ist nun die Darmreinigung nötig, denn der Darm ist das größte Ausscheidungsorgan.

Durch Darmreinigung das Wohlbefinden unterstützen

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Viele Fastenkuren und Entsäuerungskuren umfassen eine Darmreinigung. Fasten und Darmreinigung haben sich seit über 200 Jahren bewährt und sind in fast allen Kulturkreisen zu finden! In der Erfahrungsheilkunde betrachtet man diese erfolgreiche Kombination als Grundlage vieler Therapien.

Eine Darmreinigung befreit den Darm von Stuhlrückständen, die den Stoffwechsel belasten können – Sie entsäuert nicht direkt, unterstützt aber die Entsäuerung. Besonders hilfreich ist sie, wenn die Verdauung nicht optimal funktioniert, wenn die Darmentleerung unvollständig und unregelmäßig erfolgt und wenn häufig Blähungen auftreten. Lassen Sie dieses Basic nicht unter den Tisch fallen. Da wir die Erfahrung gemacht habe, dass viele Beschwerden, die während der basenfasten Kur auftreten, daher rühren, dass zuvor keine Darmreinigung durchgeführt wurde.

Auch wenn Sie täglich Stuhlgang haben, sollten Sie während der basenfasten Kur drei Darmreinigungen durchführen. Die Entleerungen mit Einläufen oder der Colon-Hydro-Therapie sind gründlicher als die tägliche Entleerung beim Stuhlgang. Wer den Darm nicht reinigt, kann in den ersten Tagen unter vermehrten Blähungen leiden, weil der Darm sich erst an die sehr ballaststoffreiche basische Kost gewöhnen muss.

Lieber nicht zur Darmreinigung: Sauerkrautsaft und Flohsamenschalen

Sauerkrautsaft, der Saft von milchsauer vergorenem Weißkraut reguliert durch seinen hohen Anteil an Milchsäurebakterien sanft die Verdauung, führt aber nicht zu einer vollständigen Darmentleerung, wie dies bei Glaubersalz oder Einläufen der Fall ist. Auch Flohsamen regelt die Verdauung, ist aber kein Darmreinigungsmittel. Diese und ähnliche verdauungsanregende Mittel sind für die Fastenzwecke zu schwach. Stuhlreste verbleiben weiterhin  im Darm und wirken während einer Fastenkur besonders belastend für den Stoffwechsel. Als Alternative bietet sich noch das Abführen mit Einläufen oder Glaubersalz an.

Unsere Empfehlung

Die Darmreinigung mit einem Einlauf hat den Vorteil, dass sie einfach durchzuführen ist und gut planbar ist. Die Entleerung setzt zuverlässig wenige Minuten nach der Anwendung ein. Daher eignen sich Einläufe für Menschen, die nicht so lange warten können, wie es beim Glauber- oder Bittersalz nötig ist. Die Methode ist auch für Menschen mit empfindlichen Darm geeignet. Für den Einlauf brauchen Sie einen Irrigator. Wir empfehlen den Reprop Clyster Plus, den Sie hier bekommen.

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Wie oft und wann?

Wir empfehlen während einer 2-wöchigen basenfasten Kur in dieser Zeit 3-4 Darmreinigungen durchführen zu lassen. Am Anfang, in der Mitte und am Ende. Es ist auch abhängig davon, wie gut Ihre Verdauung funktioniert. Falls die Darmentleerung bei Ihnen unvollständig ist und Sie häufig Blähungen haben, dann empfiehlt es sich eher als 2-3 Tage. Selbst bei einer regelmäßigen Verdauung heißt es nicht, dass der Darm damit vollständig entleert wurde.

Während der basenfasten Kur bauen sich Ablagerungen auf, die von alleine nicht ausgespült werden können. Diese können mit der Darmreinigung beseitigt werden. Wenn Sie Ihre basenfasten Kur um eine Woche verlängern, dann empfehlen wir in dieser 2. Woche noch eine Darmreinigung. Dasselbe gilt für die 3. Woche. Lediglich wenn Sie unter Verstopfung leiden, sollten Sie in der zweiten Woche auch drei Reinigungen durchführen, in der dritten dann noch eine weitere.

Lassen Sie dieses Basic also erfahrungsgemäß lieber nicht aus. Ein Großputz von Innen in Form einer Darmreinigung sorgt dafür, dass Sie sich von Anfang an bei der basenfasten Kur wohlfühlen und Sie Ihre basische Auszeit in vollen Zügen genießen können.