Die 8 häufigsten Fehler beim basenfasten

Am 10. Februar 2021 von

Obst und Gemüse der Saison, dazu frische Kräuter, Keimlinge, einige Nüsse und hochwertige Öle – kurzum: nur noch basische Lebensmittel essen – und schon ist man mitten im basenfasten. Klingt einfach und die meisten Menschen fühlen sich von Anfang an wohl damit.

Die 8 häufigsten Fehler beim basenfasten

Es gibt aber auch Menschen, die klagen über Anlaufschwierigkeiten: Sie fühlen sich müde und schlapp, weil der Koffein-Morgenpush fehlt, fühlen sich aufgebläht, weil sie immer noch so schnell essen, als wären sie dauerhaft auf der Überholspur. Kurz: Es gibt schon einige „Fehler“ die man beim basenfasten machen kann, die dann die anfängliche Motivation leider schnell in den Keller rauschen lassen.

Egal, ob basenfasten dem Hüftspeck zu Leibe rücken soll oder ob man sich einfach wieder richtig wohl fühlen möchte in seiner Haut – wer diese Fehler vermeidet, fühlt sich schneller richtig wohl mit dem basischen. Das fängt mit der Vorbereitung auf die Kur an. Hier die 8 häufigsten Fehler beim basenfasten:

1. Kaffee nicht rechtzeitig weggelassen

Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke und Lebensmittel rechtzeitig runterzufahren ist eine ganz wichtige Vorbereitung auf eine basenfasten Kur. Wer 7 Tage basenfasten plant, plant am besten 3 Koffeinentzugstage plus 7 reine basenfasten Tage ein – also im Grunde genommen 10 Tage. Oft hören wir: „Ich trinke nur ein oder zwei Tassen Kaffee pro Tag, da bekomme ich beim Weglassen bestimmt keine Probleme“ Leider falsch gedacht. Ob und wie stark man auf den Koffeinentzug reagiert ist tatsächlich eine höchst individuelle Angelegenheit und kann sogar von basenfasten Kur zu basenfasten Kur bei ein und derselben Person unterschiedlich. Ich selbst praktiziere das schon seit Jahrzehnten, trinke maximal 2 Tassen Espresso pro Tag und reagiere doch immer wieder  unterschiedlich. Daher habe ich vor Koffein und seiner schwer berechenbaren Wirkung höchsten Respekt und gewöhne ihn mir am liebsten schon 3 Tage davor ab, wenn ich es zeitlich schaffe.

Übrigens ist es dabei egal, ob man Filterkaffe, Espresso oder andere koffeinhaltigen Getränke wie Schwarztee, grünen Tee, weißen Tee oder Colagetränke zu sich nimmt. Auch dunkle Schokolade hat mit ihrem dem Koffein verwandten Theobromin eine Koffeinwirkung und wird am besten auch schon einige Tage vor basenfasten weggelassen.

Mögliche Reaktionen auf den Koffeinentzug sind:

  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Kreislaufschwäche
  • Schwindelgefühl
  • Kopfdruck
  • Kopfschmerzen

Kaffee hat vor allem eine starke Wirkung auf die Blutgefäße, die während der Kur wegfällt, was somit an den ersten basenfasten Tagen vor allem den Kreislauf etwas ins Schleudern bringen kann.

Wer sich daher vom 2. basenfasten Tag an wohl fühlen möchte, sollte rechtzeitig die Finger von Koffein und Co. lassen.

2. Noch keine Darmreinigung gemacht

Auch wenn dies ein Thema ist, das man lieber unter den Tisch kehren möchte, hat es dieses Thema verdient, etwas genauer angeschaut zu werden. Denn die richtige Darmreinigung trägt entscheidend zu einem gelungenen und beschwerdefreien basenfasten bei. Tipp: Darmreinigung: Den Darm reinigen und entlasten

Zu oft haben wir bei unseren Kursteilnehmern und Patienten die Erfahrung gemacht, dass viele Beschwerden, die während der basenfasten Kur auftreten, daher rühren, dass zuvor keine oder eine unvollständige Darmreinigung durchgeführt wurde. Warum ist das so? Kaum ein Mensch kennt seinen Darm und seine eigene Verdauung wirklich gut. Knapp 25 Jahre Erfahrung mit Colon-Hydro-Therapie (apparative Darmreinigung mit Wasser) haben mir gezeigt, dass die meisten Därme nicht die Helden sind, wenn es darum geht, sich selbst gründlich zu reinigen. Und in den Tiefen der Darmschlingen hängen oft mehr unverdaute Reste, als man glaubt. Das geht in erster Linie mit unseren hektischen Essgewohnheiten einher und damit, dass wir unserem Darm meist nicht genügen Zeit zur Verdauung geben. Kaum ist eine Mahlzeit beendet, kommen ein oder zwei Stunden danach schon Knabbereien oder ein Cappuccino, der mit seiner kompakten Milch auch verdaut werden möchte. So kommt gerade frisch gekautes auf noch nicht verdautes Essen und die Party geht los. Alles, was nicht vollständig verdaut werden konnte benötigt Bakterien und Pilze dazu, das ist durchaus vergleichbar mit dem Kompostieren im Garten. Dabei entstehen Gase, die bei uns schnell zu Völlegefühl und unangenehmen Blähungen führen. Nun ändert sich für viele Menschen die Ernährung beim basenfasten radikal. Plötzlich kommen Obst und Gemüse, auch roh, in Hülle und Fülle auf den Teller. Das ist für manchen Darm ein echter Kulturschock, denn so viele Ballaststoffe muss ein Darm erst einmal verdauen können. Wenn er es bislang nicht gewohnt war, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mit Blähungen oder sogar mit Kopfschmerzen reagiert, recht hoch. Besonders dann, wenn wir es gewohnt sind, schnell zu essen. Bei basenfasten geht es schon auch um das Abstellen solcher schlechten Gewohnheiten, was na klar ein wenig Übung erfordert. Wenn nun der Darm gleich zu Beginn der basenfasten Kur gründlich mit Wasser gereinigt wird, verhindert man das Aufeinandertreffen von Unverdautem und Halbverdautem und fühlt sich von Anfang an viel wohler. Tipp: Leinsamen & Flohsamen als Ersatz für eine Darmreinigung

Doch spätestens wenn im Darm Aufruhr in Form von

  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Kopfschmerzen

auftreten, sollte ein Irrigator für den Großputz im Darm her. Ideal ist es, während der basenfasten Woche den Darm alle zwei bis drei Tage mit einem Irrigator zu reinigen.

3. Zu wenig Trinken und falsches Trinken

Kopfschmerzen und schlapper Kreislauf? Vielleicht liegt es ja an der zu niedrigen Trinkmenge. Denn so wichtig wie das basische Essen ist auch das richtige Trinken. Viel zu trinken ist immer wichtig, besonders wichtig ist es aber während der basenfasten Kur. Es sollten 2,5 bis 3 Liter pro Tag sein –  Wasser oder verdünnter Kräutertee. Trinken durchspült die Lymphe, die Nieren und das Bindegewebe und so können unerwünschte Stoffe den Körper verlassen. Am besten werden die Nieren durchgespült, wenn reines Quellwasser getrunken wird.

Von Leitungswasser, vor allem in Städten oder in Häusern mit alten Leitungen, rate ich ab. Auch Wasser mit einem hohen Gehalt an basischem Hydrogencarbonat wie es das Staatlich Fachingen ist, eignet sich zum basenfasten. Gerade Menschen, die zu Sodbrennen neigen, profitieren davon, denn dieses Heilwasser hat einen nachgewiesenen regulierenden Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt. Hier reichen oft schon 2 bis 3 Gläser pro Tag um eine positive Wirkung zu erzielen, und die restliche Trinkmenge sollte mit Quellwasser und verdünnten Kräutertees aufgefüllt werden.

Am Morgen bringen ein bis zwei Tassen Ingwertee den Kreislauf und die Verdauung in Schwung. Tipp: Warum Ingwertee am Morgen nicht fehlen darf. Ingwertee rettet viele Menschen vor den Nebenwirkungen der ersten kaffeefreien Tage.

Wärmend und wohltuend sind verdünnte Kräutertees beim basenfasten – am liebsten aus einheimischen Kräutern. Ideal ist hier eine Mischung aus Wasser und verdünnten Kräutertees. Als Teesorten kommen alle Kräutermischungen in Frage, die wirklich nur aus einheimischen Kräutern ohne Zusätze bestehen. Auch Heiltees, die gezielt zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden, sind tassenweise geeignet. Tees oder Mischungen aus Früchten, Roiboos, Aromastoffen und dergleichen sind allerdings tabu. Früchtezusätze reagieren im Organismus sauer, Aromastoffe irritieren die Geschmacksnerven und Roiboos kann, in großen Mengen getrunken, den Kreislauf schwächen.

4. Zu viel Rohkost

Karottensalat mit gekeimten Brokkoli & gekeimten Buchweizen

Rohkost gehört zur gesündesten Art, Gemüse und Obst zu essen. Wer Rohkost aber nicht gut verdauen kann, der belastet damit seinen Darm und fühlt sich alles andere als wohl. Die meisten Menschen wissen ganz genau, wenn sie Rohkost nicht oder nur in kleinen Mengen vertragen. Wer das von sich weiß, sollte auch bei basenfasten damit zurückhaltend sein. Wer oft mit Blähungen oder Schmerzen auf Rohes reagiert, sollte sein Gemüse lieber schonend dünsten und die Finger von Rohkost lassen. Ich habe einige sehr erfahrende naturheilkundlich Ärzte kennen lernen dürfen, die sagten, dass unsere Därme in den vergangenen Jahrzehnten von industriell gefertigter Nahrung verweichlicht worden sind und daher Rohkost gar nicht mehr ohne Probleme verdauen können. Das kann ich aus meiner Praxis nur bestätigen. Dazu kommt, dass immer mehr Menschen aus unterschiedlichen Gründen einen empfindlichen Darm, Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten haben. Auch sie sollten mit Rohkost vorsichtig sein. Es ist immer besser, man isst das, was der Verdauungsapparat zurzeit auch verarbeiten kann, als etwas, das Schmerzen oder Probleme bereitet. Hier kommt es auf das Bauchgefühl an, das man beim basenfasten wunderbar lernen kann. Es gibt na klar auch Menschen, die da sehr unempfindlich sind und Rohkost selbst am Abend bestens vertragen. Sie können rohes Obst und Gemüse nach Herzenslust – bei basenfasten bis 14 Uhr – verzehren. Holen Sie sich Anregungen bei unseren basischen Rezepten.

5. Falsche Essenszeiten

Und weiter geht es mit dem Thema Rohkost. Wer es bisher gewohnt war, Obst und rohes Gemüse zu jeder Tages- und Nachtzeit zu essen, sollte während der basenfasten Kur auf die verschiedenen Verdauungszeiten von Rohkost und gekochter Kost achten. Es kann leicht zu Blähungen kommen, wenn man Rohes nach Gekochtem isst. Vor allem Obst, das ach so beliebte Dessert nach einer Mahlzeit, führt gerne zu Gärungen und unliebsamen Gasbildungen. Das hängt mit dem Leberrhythmus zusammen. Denn nach 14 Uhr behindert Rohkost die Leber bei ihren internen Stoffwechselarbeiten und ist dadurch schwerer verdaulich. Menschen mit einer gesunden Verdauung merken das nicht direkt. Menschen mit einem empfindlichen Darm spüren das jedoch in Form von Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Tipp: Checkliste: Blähungen bei basenfasten.

6. Zu spät essen

Klappt es nicht mit der Gewichtsabnahme und mit dem sich-leichter-fühlen? Vielleicht ist ja nur das späte Abendessen schuld. Je länger die Essenspause in der Nacht umso besser. Also früh zu Abend essen, so früh wie es nur irgendwie geht. Und wenn aus beruflichen Gründen oder weil man noch dringend nach der Arbeit zum Sport will, dann doch nicht klappt, dann sollte das Abendessen sehr sparsam ausfallen. Alles, was nach 18 Uhr gegessen wird, belastet den Stoffwechsel unnötig und landet schneller auf den Hüften. Das hängt damit zusammen, dass der Stoffwechsel am Abend und in der Nacht mit seinem „Backoffice“ beschäftigt ist und keine Zeit für Publikumsverkehr – sprich Essen – hat. Wir kennen die Benefits der langen Essenspausen auch vom Intervallfasten.

Die Essenpause auf den Abend und auf die Nacht zu legen ist vor allem in Hinblick auf den Stoffwechsel sinnvoll. Denn der interne Stoffwechsel der Leber ist besonders nachts aktiv, somit arbeitet und verstoffwechselt der Körper während wir schlafen am meisten und eine Essenspause über die Nacht gestaltet diese Vorgänge besonders effizient, weil nicht immer frischer Nachschub aus dem Darm kommt.

7. Schlecht kauen

Kein erleichtertes Gefühl mit so viel Obst und Gemüse? Dafür Völlegefühl und Blähungen?  Dann hat die Wacker Regel Nr. 10 „Gründlich kauen – der Darm hat keine Zähne“ wohl noch kein Gehör gefunden. Gut gekaut ist halb verdaut – da gibt es nichts zu diskutieren. Und gutes Kauen führt zu einer besseren Nährstoffverwertung und zu weniger Blähungen. Kurz zum Verinnerlichen: Sie beginnt im Mund. Die Zähne sind unser „Besteck“ zum Zerkleinern und die Mahlzähne heißen so, weil sie das Essen zermahlen sollen. Die Speicheldrüsen im Mund machen daraus einen Brei und fangen schon mal mit der Verdauung an. Und erst wenn aus dem Essen ein richtiger Brei geworden ist kann der Magen gut weiter verdauen und die Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse optimal im Dünndarm weiter arbeiten, so dass der Darm dann die meisten Nährstoffe rausziehen und verwerten kann. Wer lange und gründlich kaut, hat mehr vom Essen und wird schneller satt. Denn durch das zeitaufwändige lange und anstrengende Kauen isst man  automatisch weniger. Wer sich da nicht so gut im Griff hat sollte sich immer nur kleine Portionen auf den Teller legen und diese kleine Portion sehr bewusst essen und gut kauen.

8. Zu viel Stress

Schon immer habe ich empfohlen, seine basenfasten Zeit nicht in eine stressige Zeit zu legen, weil Stress macht genau so sauer wie eine zu säurelastige Ernährung. Und ob man basenfasten mitten in einen stressigen Alltag reingepackt machen möchte, sollte man sich daher wirklich zweimal überlegen. Zumal dieses Thema seit einigen Jahren auch Gegenstand von Forschungen rund um die DONALD-Studie der Universität Bonn sowie der Uni Gießen ist. So hat eine Forschungsgruppe um Prof. Thomas Remer an der Uni Bonn 2014 herausgefunden, dass lang anhaltender Stress negative Auswirkungen auf die Knochenstabilität, auf den Blutdruck und auf den gesamten Stoffwechsel – auch schon bei Kindern und Heranwachsenden hat. Professor Remer sieht die Langzeitfolgen der Säurelast durch Stress genauso kritisch wie bei einer Ernährung, die eine hohe Säurebelastung mit sich bringt.

Daher: Egal ob das basenfasten alleine zuhause oder in einer Gruppe stattfindet – Stress hat dabei nichts zu suchen. Wichtig ist, sich auch in den Alltag Erholungsinseln einzubauen. Das ist für jeden Menschen etwas anderes. Für den einen ist es ein Spaziergang im Wald, für den anderen ist es das Austoben beim Sport. Wer es zuhause nicht schafft, sich Stress vom Hals zu halten, für den gibt es die wunderbare Möglichkeit, für eine basenfasten Auszeit in eines unserer zertifizierten basenfasten Hotels zu fliehen.

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59 Beiträge zu “Die 8 häufigsten Fehler beim basenfasten”

  1. Brommel sagt:

    Hallo, mich interessieren zwei Dinge. 1. Ist es ratsam, sich vorwiegend basisch zu ernähren, wenn man aktuell eine Magenschleimhautentzündung hat und dazu Durchfall? Gerade rohe Kost führt bei mir zu Darmproblemen. Für mein Verständnis beißt sich basische Ernährung mit der empfohlenen Ernährung während einer Magenschleimhautentzündung (Haferschleim, Zwieback usw).
    2. Wirkt sich basische Ernährung auf die Muttermilch aus?
    Danke und liebe Grüße

    • Basische Ernährung ist tatsächlich zu empfehlen, wenn die Magenschleimhaut entzündet ist. Allerdings wäre ich mit Zitrusfrüchten, zu scharfen Gewürzen, Früchtetees und Anbraten vorsichtig. Durchfall und Unverträglichkeit von Rohkost haben aber was mit dem Darm zu tun – das kann vom Darm her wieder verschiedene Ursachen haben. In jedem Fall würde ich Rohkost dann erst einmal weglassen, bis geklärt ist, was da genau das Problem ist. Man kann sich wunderbar basisch ernähren – auch ohne Rohkost. Im Blog finden sich jede Menge Suppenrezepte. Lesen Sie auch diesen Beitrag.

      Wie sich basische Ernährung auf Muttermilch auswirkt hat meine Wissens noch niemand erforscht. Zumindest habe ich in den einschlägigen Quellen nichts dazu gefunden. Ist aber eine sehr interessante Frage. Sollte sich da forschungstechnisch etwas tun, berichte ich sicher davon.
      Liebe Grüße
      Sabine Wacker

  2. Sora sagt:

    Hallo, mich interessiert wie das mit dem Kaffee entzug geht.
    Trinke seit 30 Jahren Kaffee und möcht
    Das Badenfasten machen. Wie lange dauert der Prozess mit bis der Körper sich vom Kaffee entgiftet?

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Hallo liebe Sora,

      vielen Dank für deine Frage.
      Erfahrungsgemäß dauert der Kaffeeentzug circa 3 Tage.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

  3. Ich habe vorgestern spontan mit Basenfasten angefangen, quasi ohne Vorbereitung, das war vermutlich nicht sehr schlau. Seitdem plagen mich Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlappheit, Schwindel, Blutdruck ist im Keller. Heute hab ich eine Darmspülung gemacht, seitdem habe ich ein Zwicken im Oberbauch. Ich trinke genügend. Kann ich damit rechnen, dass sich die Beschwerden nach dem 3. Tag bessern, oder soll ich abbrechen? Vielen Dank für Ihre Antwort, LG Doris

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Guten Morgen liebe Doris,

      vielen Dank für deine Frage.
      Ja ein Fehler war es auf keinen Fall, dass Sie mit basenfasten begonnen haben.
      Für uns ist es sehr schwer Ihre Situation von hier aus ohne eine genaue Anamnese zu beurteilen und da Frau Wacker vor 1,5 Jahren Ihre Praxistätigkeit aufgegeben hat, dürfen wir auch keine therapeutischen Auskünfte geben.
      Aus meiner eigenen Erfahrung während dem basenfasten kann ich Ihnen aber sagen, dass ich die ersten 3 Tage auch ziemliche Kopfschmerzen hatte. Ich habe dann täglich ein basisches Fußbad gemacht, eine Darmreinigung und Leberwickel. Und danach ging es mir viel besser.
      Sollten Sie danach immer noch Probleme haben, dann können Sie immer noch abbrechen.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

  4. Sandra Z. sagt:

    Guten Tag Frau Wacker,
    Als erstes mal ein grosses Kompliment für diese tolle Basenfasten-Kur und all die nützlichen Informationen und leckeren, vielfältigen Rezepte auf Ihrer Website. So macht es richtig Spass!
    Ich habe Mitte April dieses Jahr schon das 3. Mal innerhalb von ein paar Jahren eine Woche Basenfasten durchgeführt. Endlich habe ich es auch geschafft, auf eine Ernährung mit 80% Basen- und 20% Säurebildnern umzustellen. Es fühlt sich einfach wunderbar an.
    Was ich aber bemerkt habe, dass ich bei schwerer verdaulichem Gemüse (z. B. Wirsing) Verdauungsbeschwerden kriege, sogar mittags, was ich vor dem Fasten nicht hatte.
    Woran könnte das liegen?

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Hallo liebe Sandra,

      vielen Dank für das tolle Feedback.
      Entschuldigung, dass ich erst jetzt dazu gekommen bin zu antworten.
      Für uns ist es immer schwer zu sagen woran das liegen kann, wenn man jemanden nicht persönlich kennt.
      Es gibt aber zahlreiche Menschen für die Kohlarten schwer verdaulich sind.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

  5. Angela Zgraggen sagt:

    Guten Tag

    Ich finde nirgendwo im Netz die Information, ob Kokosjoghurt erlaubt ist. Kokosnuss ist ja eigentlich basisch und damit sollten es wie bei Mandeln alle Produkte sein, oder?

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Liebe Angela,

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Im Prinzip haben Sie vollkommen Recht.
      Wenn Sie den Kokosjoghurt selbst herstellen und genau wissen, was enthalten ist, dann spricht an der Stelle nichts dagegen.
      Die meisten fertigen Produkte enthalten allerdings Zucker, Stabilisatoren und/ oder Verdickungsmittel, deswegen raten wir von den fertigen Produkten eher ab.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker Team

  6. Andrea Altmann sagt:

    Mein Mann bekommt während des Basenfastens derartige Schmerzen von dem unteren Rücken über die Leiste über beide Beine, vor allem Oberschenkel ausstrahlend. Er trinkt ausreichend, macht seine Darmreinigung. Es ist vor allem im Ruhezustand, auch Nachts, sodass er zu Schmerztabletten greifen muss. Das war schon beim letzten Basenfasten der Fall, musste es dort abbrechen. Was können wir tun?

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Liebe Andrea,

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Ich hoffe, dass Sie Verständnis dafür haben, dass wir keine medizinischen Auskünfte per Mail oder am Telefon geben dürfen. Bitte stellen Sie sich einem Arzt oder einem Heilpraktiker vor, der Ihren Mann dann auf Herz und Nieren untersuchen kann.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

    • Hans sagt:

      Hallo Andrea

      Habt ihr herausgefunden was die Ursache für die Schmerzen sind?
      Ich bin gerade bei Tag 5 und hatte die letzten zwei Nächte Schmerzen im unteren Rücken und vor allem in Oberschenkel. Interessanterweise nur hinten.
      Ich hatte im vergangenen Jahr zwei mal einen Hexenschuss. Frage mich ob es evt. damit zusammenhängt.
      Pro Tag trinke ich ca 3-4 Liter Tee und fast kein Wasser. Könnte es ein, dass man mehr Wasser trinken sollte?
      Danke und beste Grüsse
      Hans

      • Es ist immer möglich, dass bei basenfasten alte Beschwerden kurzfristig aufflackern. Da ist viel Trinken und erst mal weitermachen genau richtig. Ein „Hexenschuss“ kann aber auch akut während basenfasten auftreten, ohne dass es direkt was damit zu tun hat. Wenn man beispielsweise zu schwere Blumentöpfe hochgehoben hat und dabei nicht rückenschonend vorgegangen ist. Auch Kopfschmerzen müssen nicht immer mit basenfasten direkt zusammen hängen. Im Zweifelsfall, vor allem, wenn die Beschwerden nicht nach den ersten Tagen verschwinden, sollte man das abklären lassen.

  7. Anne sagt:

    Liebes Wackerteam,

    ich möchte eigentlich garnicht ganz streng Basenfasten sondern mich an eine Basenüberschüssige Ernährung (nach der 80/20 Regel) gewöhnen. Das mache ich nun schon ca. 2 Wochen. Es geht mir auch ganz gut dabei.
    Ich merke jedoch, nun jedes Mal, wenn ich was säurebildendes gegessen hab, dass ich Bauchschmerzen oder Sodbrennen bekomme, mir schlecht wird oder mir die Mahlzeit wie ein Stein im Magen liegt. Und ich hab das Gefühl, dass es mit der Zeit schlimmer wird. Das ist z.B. bei Vollkornbrot vorgekommen, bei Naturjogurth (3,8% Fett) und bei einer Samenmischung (aus 1EL Leinsamen, 1EL Chiasamen, 1EL Hefeflocken, 1 EL Haferkleie, 1EL Sesamsamen, 1TL Flohsamenschalen und 4 Paranüssen, 2 EL Haferflocken) die ich mit Kräutertee übergossen habe. (An verschiedenen Tagen).
    Woran könnte es evt. liegen, dass ich diese Lebensmittel nicht mehr vertrage?
    Kann das mit der Gewöhnung an die basische Ernährung (nach der 80/20 Regel) schlimmer werden, sodass ich irgendwann garkeine Säurebildner mehr vertrage?

    Viele Grüße

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Hallo liebe Anne,

      vielen Dank für deine Nachricht und entschuldige bitte meine verspätete Antwort.
      Es ist für uns schwer zu beurteilen, was genau die Bauchschmerzen und das Sodbrennen auslöst.
      Vielleicht probierst du Schritt für Schritt einmal aus, welche Säurebildner du gut verträgst und welche diese Symptome verursachen.

      Herzliche Grüße,
      dein Wacker-Team

  8. Simone sagt:

    Hallo,
    Ich habe den 3. Tag Basenfasten fast hinter mir. Bis jetzt klappt’s echt gut, lediglich der Kaffee Entzug ist echt hart .
    Seit letzter Nacht habe ich aber heftige Glieder- und Rückenschmerzen (im Nierenbereich).
    Ist das normal?

    Mit freundlichen Grüßen
    Simone

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Hallo liebe Simone,

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Es kann schon mal vorkommen, dass während dem basenfasten diese Symptome auftreten. Es könnte auch andere Gründe haben.
      Trinken Sie bitte viel Wasser und verdünnten Tee.
      Sollten die Symptome nicht besser werden, dann fragen Sie bitte ihren Arzt oder einen Heilpraktiker um Rat.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

  9. Sandra sagt:

    Hallo.
    Wie sieht es aus mit Schmerztabletten gegen die starken anhaltenden Kopfschmerzen? Stören diese das Fasten?

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Hallo liebe Sandra,

      vielen Dank für deine Frage.
      Kopfschmerzen sind meistens ein Zeichen der Entgiftung. Sie können in den ersten 2 bis 3 Tagen auftreten. Meistens hilft es den Prozess der Entgiftung zu unterstützen, indem man einen Leberwickel, ein Basenbad oder eine Darmreinigung durchführt.
      Eine Schmerztablette benötigt man meistens nicht.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

  10. Janina sagt:

    Hallo Frau Wacker,

    Ich befinde mich in der dritten Woche des Basenfastens und komme bisher sehr gut zurecht. Keimlinge und Sprossen habe ich bisher noch nicht so gut in meinen Alltag mit einzubinden. Ich fühle mich doch seit des Fastens recht schlapp, vor allem wenn es um Ausdauersport geht. Könnte mir was fehlen?

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Liebe Janina,

      Entschuldigung für meine späte Antwort. Sie ist in all den Mails leider etwas untergegangen.
      Ich hoffe, dass Sie jetzt auf eine basenreiche Ernährung umgestellt haben?

      Es ist etwas schwer Ihre Frage zu beantworten. Zum Einen kennen wir Ihren Gesundheitszustand nicht und zum Anderen dürfen wir keine therapeutischen Auskünfte am Telefon oder per Mail beantworten.
      Normalerweise empfehlen wir basenfasten immer nur 1 bis maximal 2 Wochen zu machen, danach können Sie auf eine basenreiche Ernährung umstellen. Das heißt, dass Sie 80% basische und 20% säurebildende Lebensmittel in den Speiseplan aufnehmen. Also ob Ihnen etwas fehlen könnte, sollte Sie dann mit Ihrem Arzt oder einem Heilpraktiker abklären.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker-Team

  11. Bianca sagt:

    Darf ich an den Tagen, an denen ich eine Darmreiniging durch Glaubersalz oder einen Einlauf durchführe etwas essen? Wenn ja, zu welchen Zeiten?

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Liebe Bianca,

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Basenfasten ist das Fasten mit Obst und Gemüse oder auch das Fasten mit Biss. Das heißt, dass Sie bei uns an allen Tagen etwas basisches essen. Sie essen an allen Tagen immer zur gleichen Uhrzeit morgens, mittags und abends.

      Herzliche Grüße,
      Ihr Wacker Team

  12. Heidi Kemmerer sagt:

    Ich beginne erstmals das Badenfasten und esse gerne Maiswaffeln darf man die während des Fastens essen

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Liebe Frau Kemmerer,

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Während dem basenfasten müssen Sie leider mal auf Ihre Maiswaffeln verzichten. Diese sind leider nicht basisch. Gern dürfen Sie aber dann nach dem basenfasten die Maiswaffeln wieder in Ihre Ernährung einfügen.

      Herzliche Grüße,

      Ihr Wacker Team

  13. Tobias Weyer sagt:

    Hallo,

    darf ich während dem Basenfasten rauchen?
    Und haben 4 Tage Basenfasten auch schon einen positiven Effekt auf die Entgiftung?

    Liebe Grüße,

    • Sabine Wacker sagt:

      Hallo Tobias,

      beim basenfasten ist das Rauchen nicht erlaubt, da es natürlich nicht gesund ist und die Geschmacksknospen außerdem stark beeinflusst. Die wenigsten Raucher schaffen es jedoch wirklich, für eine Woche aufzuhören. Vielleicht aber ein guter Einstieg, um aufzuhören?
      4 Tage basenfasten zum Reinschnuppern kann man auf jeden Fall machen, man kommt damit aber leider nicht an den Effekt einer ganzen Woche heran.

      Herzliche Grüße,
      das Wacker Team

  14. Brigitte sagt:

    Liebe Frau Wacker,
    ich habe im Frühjahr bereits eine „basische Woche“ eingelegt, die mir sehr gut getan hat.
    Nun habe ich erneut mit dem Basenfasten begonnen. Ich trinke tagsüber immer sehr viel (min. 2,5 Liter stilles Wasser und Kräutertee), habe aber das Gefühl, dass man Durst während des Fastens noch zugenommen hat. Ich könnte locker 4-5 Liter trinken. Gibt es denn eine Obergrenze? Kann man zu viel trinken? 😉
    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!

    • Nicole Hage-Baltrusch sagt:

      Liebe Brigitte,

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Das kommt natürlich auf die Körpergröße und dem Gewicht an, aber im Normalfall ist bzw wäre das etwas zu hoch.
      Sollte der Durst nicht weniger werden, dann suchen sie bitte ihren Hausarzt auf.

      Herzliche Grüße
      Ihr Wacker Team

  15. Pletzenauer Sarah sagt:

    Hallo!
    Ich habe während der Kur sehr oft süß gelüste was darf ich statt Schokolade essen?

    Danke, LG Sarah

    • Sabine Wacker sagt:

      Liebe Sarah,
      sorry für die späte Antwort – wir hatten aus technischen Gründen die Kommentare für eine Weile deaktiviert.
      Anstatt von Schokolade dürfen es gerne z.B. ein paar Trockenfrüchte sein. Eine süße basische Bombe wäre dagegen unsere Himbeer-Erdmandeltorte.
      Herzliche Grüße,
      das Wacker Team

  16. Lisa Bauhofer sagt:

    Hallo, ist es auch möglich, eine Darmreinigung mit Bittersalz vorzunehmen?

    Und ist Eiweispulver während der Basenkur erlaubt?

    Vielen Dank!
    Lisa

  17. Steffi sagt:

    Hallo, darf ich zum Frühstück oder Mittag essen während des basen fastens quinoa essen oder Hirse?

  18. Elke Seitz sagt:

    Hallo Frau Wacker,
    meine Tochter und ich sind jetzt beim 4. Basenfasten-Tag. Während es mir sehr gut geht,hat meine Tochter nun den 4.Tag starke Kopfschmerzen. Allerdings raucht sie auch während des Basenfastens. Kann das damit zusammenhängen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Elke

    • Liebe Frau Seitz,

      vielen Dank für Ihr Interesse an basenfasten. Wir stellen ungern Ferndiagnosen an, wenn uns nur wenige Informationen vorliegen. Es könnte mit dem Rauchen zusammenhängen, allerdings reagiert auch jeder anders auf die basische Umstellung, je nachdem wie sauer man vorher gegessen hat. Wir wünschen Ihnen beiden noch viel Erfolg beim baenfasten nach Wacker!

  19. Unger-Leistner, Cornelie sagt:

    Hallo Frau Wacker,
    ich mache gerade Basenfasten und eine Nebenhöhlenentzündung hat sich währenddessen sehr verschlimmert – höre ich auf oder mache ich weiter?
    Ich habe jetzt seit drei Tagen die Ernährung umgestellt, was mir nicht sehr schwer viel, das ich sowieso viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch esse. Auch mit dem Kaffee war es nicht so schlimm, aber ich trinke nur morgens eine Tasse normalerweise.

    Für einen Rat wäre ich dankbar.
    Herzliche Grüße C.Unger-Leistner

    • Liebe Frau Unger-Leistner,

      vielen Dank für Ihr Interesse an basenfasten. Leider können wir aus der Ferne ohne Ihren Gesamtzustand zu kennen, keine medizinische Empfehlung abgeben. Das Beste wäre es Sie kurieren die Nebenhöhlenentzündung erstmals aus.
      Wir wünschen Ihnen Gute Besserung und zu einem anderen Zeitpunkt weiterhin viel Erfolg mit basenfasten!

  20. Sabine Ziebell sagt:

    Wie beendet man das Basenfasten?

    • Hallo Frau Ziebell,

      vielen Dank für Ihr Interesse an basenfasten. Beim basenfasten gibt es nach der Kur zwar keine Aufbautage wie bei anderen Fastenmethoden, wir empfehlen dennoch um den Erfolg der Kur beizubehalten, sich danach basenreich weiter zu ernähren mit der 80/20-Regel, also 80 % Ihrer Lebensmittel sollten Basenbildner sein und 20% gute Säurebildner.

      Wir wünschen noch viel Erfolg mit basenfasten nach Wacker!

  21. Sabine sagt:

    Zu welcher Uhrzeit führt man die Darmreinigung am besten durch?

    • Sie können die Darmreinigung auch am Morgen oder Mittag durchführen. Die Entleerung mit dem Einlauf erfolgt dann recht zuverlässig und tritt schon wenige Minuten nach der Anwendung ein.

      Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit basenfasten nach Wacker!

  22. Russ Macdiarmid sagt:

    Ich liebe das Design und Layout Ihres Blogs. Es ist ein sehr einfach gehalten Augen was das lesen viel angenehmer für mich macht. Toller Beitrag, das macht direkt Lust auf mehr! Vielen Dank für den Beitrag!

  23. Kilgus sagt:

    Mein Mann hat in den ersten Tagen schwere Rückenschmerzen bekommen die bis in die Nieren ausstrahlen. Wir haben genug getrunken und sonst keine Probleme.

    • Hallo Frau Kilgus! Wenn bei Ihrem Mann die genannten Symptome wie Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen nur während der basenfastenkur auftreten, dann kann es sich hierbei um Entgiftungssymptome handeln. Die genannten Anzeichen weisen darauf hin, dass sich saure Stoffwechselprodukte, die sich in den Gelenken abgelagert haben, zu lösen beginnen. Hilfreich kann das Schüßler Salz Nr. 7 Magnesium Phosphoricum sein. Es ist das Hausmittel gegen Krämpfe und Schmerzen oder Sie nehmen reines Magnesium in Form von Brausetabletten ein. Sollten die Symptome weiterhin anhalten oder sich verschlimmern, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt.

  24. Linda Messer sagt:

    Ich habe das Basenfasten Buch gelesen und bin jetzt beim dritten Tag. Es geht ganz gut nur habe ich bisher jede Nacht Probleme beim einschlafen 🙁 ich bin müde wenn ich ins Bett gehe, aber wälze mich dann nur hin und her. Letzte Nacht bin ich nach einer Stunde aufgestanden und habe gelesen.
    Haben Sie Ideen warum das so ist und was ich machen kann?
    Vielen Dank!
    Linda Messer

    • Liebe Frau Messer,

      nehmen Sie Ihre letzte Mahlzeit auch nicht zu spät ein? Der Stoffwechselprozess der Leber ist in der Nacht besonders aktiv und wird dann durch eine späte Nahrungsaufnahme nur unnötig belastet. Helfen kann es auch, wenn Sie sich vor dem Einschlafen am Abend keine „aufregenden“ Tätigkeiten mehr vornehmen, auch ein entspannendes Bad am Abend hilft ebenfalls und ausreichend Bewegung tagsüber.
      Wir wünschen Ihnen noch viel Erfolg beim basenfasten!

  25. Tatjana sagt:

    Hallo,
    Seit 4 Tagen mache ich nun basenfasten nach Ihrem Programm und mir geht es gar nicht gut. Ich bin total schlapp und kraftlos,muss pausieren wenn ich meinen Sohn die Treppen hochtrage, bin ständig hunde müde und habe unentwegt Hunger.
    Kaffee habe ich schon vor 1 Woche abgesetzt und haushaltszucker schon vor zwei. Was mache ich falsch?

    • Liebe Frau Rossel,

      Wenn bei Ihnen die genannten Symptome wie Kopfschmerzen oder Gelenkschmerzen nur während der basenfastenkur auftreten, dann kann es sich hierbei um Entgiftungssymptome handeln. Bei starkem Entsäuerungsbedarf kann es zu einer zu schnellen Mobilisierung der Säuren kommen, was zu „Heilreaktionen“ wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Kreislaufschwäche führen kann. Häufigste Ursache dafür sind übermäßiger Verzehr von Genussmitteln wie Kaffee, Zigaretten, Alkohol, Schokolade. Essen Sie denn auch genug? Die Portionsangaben dienen lediglich zur Orientierung. Das Schöne am basenfasten ist ja, dass Sie so viel Essen können bis Sie satt sind.
      Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit basenfasten!

      • Torsten sagt:

        Das man sowas 2017 noch lesen muss…feste Essenszeiten, „was man nach 18 Uhr isst, geht direkt auf die Hüften“, auch der Unfug, man solle sich lieber teures Quellwasser kaufen, anstatt Leitungswasser (wo meinen Sie, entspringt denn bitte das Leitungswasser?), die lächerliche 1 wöchige Hardcore-Wunderkur statt einer ausgewogenen 3 Monatskur, usw usw…

        Und dann möchte ich noch etwas zum Kommentar von Tatjana sagen…die Symptome sind keine „Heilschmerzen“, sondern lediglich Mineralienmangel, der daraus entsteht, dass sie nur Entschlacken, dem Körper aber keine wichtigen Bausteine zur Regeneration durch ihre eingeschränkte Ernährung geben…

        • Sabine Wacker sagt:

          Lieber Torsten,

          vielen Dank für Ihren Kommentar.
          Wir empfehlen grundsätzlich, dem Magen und der Leber über Nacht eine Pause zu gönnen. Das ist unsere Meinung, die sich aus Erfahrungswerten entwickelt hat.

          Dass das Leitungswasser in einer Großstadt frisch aus einer reinen Quelle entspringt, ist nun doch etwas abwegig. Fakt ist, dass trotz sorgsamer Wasseraufbereitung immer wieder Belastungen verschiedener Arten im Leitungswasser festgestellt werden. Das ist nicht unbedingt bei einem Quellwasser anders, jedoch lohnt es sich allemal, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

          Wir sprechen sicher nicht von einer Hardcore-Wunderkur. Eine basenfasten Kur verfolgt das Ziel, den Einstieg in eine langfristig gesündere Ernährungsweise zu schaffen. Unsere langfristige Empfehlung lautet: 80% Gemüse, Obst, Keimlinge, hochwertige Öle und frische Kräuter und 20% Fleisch, Fisch, Milchprodukte etc. Das können Sie in unseren Büchern nachlesen.

          Von Mineralienmangel kann bei 7 Tagen basenfasten keine Rede sein. Zum einen sind wir in Deutschland meist massiv übersättigt an jeglichen Nährstoffen. Zum anderen nehmen die meisten Menschen bei einer basenfasten Kur durch die Vielfalt an Gemüsesorten, Keimlingen und Kräutern weit mehr Mineralien zu sich als in ihrer vorherigen Alltagskost.

          Aber das Schönste ist doch: es zwingt Sie niemand dazu. Sie sind ein freier Mensch und dürfen sich selbstverständlich auch gegen eine basenfasten Kur entscheiden.

          Herzliche Grüße,
          das Wacker Team

  26. Petra Luckau sagt:

    Leider konnte ich nirgendwo eine Info über Haferdring oder Brottrunk finden.
    Sind die während des Basenfastens erlaubt? Oder sind sie erst in der Zeit danach wieder erlaubt?
    Danke für eine schnelle Antwort!

  27. Dagmar Schantz sagt:

    Darf ich beim Basenfasten Buchweizen essen?

    • Liebe Frau Schantz,
      Ragner Berg hat alle Getreidesorten als Säurebildner angesehen, ebenso Remer und Manz. Dies entspricht auch unseren jahrelangen Erfahrungen mit basenfasten, das getreidefrei ist. Manche Therapeuten sind der Meinung, dass Buchweizen basenbildend ist. Dass Buchweizen ein Säurebildner ist, widerspricht nicht seiner sonstigen gesundheitsfördernden Wirkung, während der basenfasten Kur ist er jedoch nicht erlaubt, aber für die Zeit danach, kann er einen wesentlichen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten.

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