Die häufigsten Fehler beim basenfasten

Am 4. September 2017 von

Wenn Sie vorhaben eine basenfasten Kur zu machen, um ein paar Pfunde zu verlieren oder etwas für Ihre Gesundheit zu tun, dann sollten Sie sich erst einmal gut vorbereiten. Damit dies gelingt und Ihre Kur zum Erfolg wird, verrate ich Ihnen hier die häufigsten Fehler beim basenfasten:

1. Kaffeeentzug

Wenn Sie eine Woche basenfasten planen, sollten sie mindesten drei Tage vor Fastenbeginn anfangen, auf Ihren geliebten Kaffee, Espresso oder Cappuccino zu verzichten. Kaffee hat eine starke Wirkung auf die Blutgefäße, die während der Kur wegfällt und somit an den ersten basenfasten Tagen Ihren Kreislauf etwas ins Schleudern bringen könnte. Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwindel können mögliche Folgen des Kaffeeentzugs sein. Beginnen Sie also erst mit basenfasten, wenn sich Ihr Körper nach einigen kaffeefreien Tagen entwöhnt hat.

2. Keine Darmreinigung

Auch wenn dies ein Thema ist, das man lieber unter den Tisch kehren möchte, sollten Sie lieber nicht auf die Darmreinigung verzichten. Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass viele Beschwerden, die während der basenfasten Kur auftreten, daher rühren, dass zuvor keine Darmreinigung durchgeführt wurde. Deshalb lassen Sie es sich gesagt sein: In den Tiefen der Darmschlingen hängen mehr unverdaute Reste, als man glaubt. Wenn Sie sich nun eine Woche zu 100% basisch ernähren, lösen sich diese Ablagerungen noch nicht vollständig auf. Stattdessen können die alten Ablagerungen in Verbindung mit dem vielen Obst und Gemüse, das nun in der basenfasten Woche in den Darm gelangt, für jede Menge Aufruhr bei Ihnen sorgen – in Form von Blähungen. Besser also, Sie machen einen Großputz und fühlen sich dadurch von Anfang an wohl. Ideal ist, wenn Sie ihren Darm alle zwei bis drei Tage mit einem Irrigator reinigen.

3. Zu wenig Trinken und falsches Trinken

So wichtig wie das Essen ist auch das Trinken. Gerade während der basenfasten Kur ist es besonders wichtig, dass Sie viel trinken! Sie benötigen 2,5 bis drei Liter pro Tag – Wasser oder verdünnten Kräutertee. Trinken durchspült die Lymphe, die Nieren und das Bindegewebe und so können unerwünschte Stoffe den Körper verlassen. Am besten werden die Nieren durchgespült, wenn Sie ein reines Quellwasser trinken. Von Leitungswasser, vor allem in Städten oder in Häusern mit alten Leitungen, rate ich ab. Wenn Sie das Bedürfnis nach warmen Getränken haben, sind verdünnte Kräutertees die erste Wahl. Als Teesorten kommen alle Kräutermischungen in Frage, die wirklich nur aus einheimischen Kräutern ohne Zusätze bestehen. Verzichten Sie darauf, während der basenfasten Kur in größeren Mengen Heiltees zu trinken, weil die Heilwirkung der Tees sonst zu stark wird. Trinken Sie keine Mischungen aus Früchten, Roiboos, Aromastoffen und dergleichen. Früchtezusätze reagieren im Organismus sauer, Aromastoffe irritieren die Geschmacksnerven und Roiboos kann, in großen Mengen getrunken, den Kreislauf schwächen.

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4. Zu viel Rohkost

Rohkost gehört zur gesündesten Art, Gemüse und Obst zu essen. Wenn Sie Rohkost aber nicht gut verdauen können, dann belastet das Ihren Darm und das ist nicht gesund. Achten Sie deshalb genau auf Ihren Körper: Wenn Sie oft mit Blähungen oder Schmerzen auf Rohes reagieren, dann sollten Sie die Gemüse lieber schonend dünsten. Auch Menschen, die aus anderen Gründen einen empfindlichen Darm, Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten haben, sollten mit Rohkost vorsichtig sein. Es ist immer besser, Sie essen das, was Ihr Verdauungsapparat zurzeit auch verarbeiten kann, als etwas, das Ihnen Schmerzen oder Probleme bereitet. Wenn Sie unempfindlich sind, dann können sie rohes Obst und Gemüse nach Herzenslust – bis 14 Uhr – verzehren. Holen Sie sich Anregungen bei unseren basischen Rezepten.

5. Falsche Essenszeiten

Wenn Sie es bisher gewohnt waren, Obst und rohes Gemüse zu jeder Tages- und Nachtzeit zu essen, sollten Sie während der Kur auf die verschiedenen Verdauungszeiten von Rohkost und gekochter Kost achten. Es kann leicht zu Blähungen kommen, wenn man Rohes nach Gekochtem isst. Vor allem Obst, nach einer Mahlzeit, führt gerne zu Gärungen und unliebsamen Gasbildungen. Das hängt mit dem Leberrhythmus zusammen. Denn nach 14 Uhr behindert Rohkost die Leber bei ihren internen Stoffwechselarbeiten und ist dadurch schwerer verdaulich. Menschen mit einer gesunden Verdauung merken das nicht direkt. Menschen mit einem empfindlichen Darm spüren das jedoch in Form von Blähungen, Verstopfung oder Durchfall.

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6. Zu spät essen

Spätes essen sollten Sie während der basenfasten Kur vermeiden. Gerade wenn Sie in Schichten arbeiten, sollte Sie die Kur lieber durchführen, wenn Sie nicht während der Nacht arbeiten müssen, da alles was nach 18 Uhr gegessen wird auf den Hüften landet und so die Leber überfordert. Der interne Stoffwechsel der Leber ist in der Nacht besonders aktiv. So arbeitet Ihr Körper für Sie, während Sie schlafen.

7. Schlecht kauen

Denken Sie bei jeder Mahlzeit daran, gründlich zu kauen. Es sind zwei Dinge, die Sie durch gutes Kauen erreichen: zum einen beginnt die Verdauung im Mund. Je länger Sie kauen und damit ihre Nahrung einspeicheln, umso besser wird sie vorverdaut und umso besser kann sie im Darm weiterverarbeitet werden. Wenn Sie lange und gründlich kauen, werden sich auch weniger Blähungen entwickeln. Das zweite was sie durch gutes Kauen erreichen, ist: Sie essen automatisch weniger. Denn es ist zeitaufwändiger und anstrengender richtig zu kauen. Und es macht schneller satt. Kleine Portionen können Ihnen dabei helfen, langsamer und leichter zu kauen.

8. Zu viel Stress

Neben einer falschen Ernährung kann auch Stress säurebildend sein, deshalb versuchen Sie, sich regelmäßige Erholungsinseln einzubauen. Gehen Sie viel an der frischen Luft spazieren und versuchen Sie sich auf sich selbst und Ihren Körper zu konzentrieren. Überfordern Sie sich nicht. Ideal zum basenfasten ohne Stress sind unsere basenfasten Hotels.